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Bürgerbus Göttingen-Ossenfeld als Chance

Nahverkehr Bürgerbus Göttingen-Ossenfeld als Chance

Vielleicht pendelt nächstes Jahr ein Bürgerbus zwischen dem Kauf Park und Ossenfeld, der in den Ortschaften Groß Ellershausen, Hetjershausen und Knutbühren hält. Bei einer Bürgerversammlung wurden Einwohner aus Ossenfeld über diese Projektidee informiert.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Ossenfeld/Göttingen. Der Bürgerbus würde vom Land finanziert und von ortsansässigen Bürgern, die dazu einen Verein gründen müssten, ehrenamtlich betrieben. Dies erklärte Gerhard Löcker, der als Berater für flexible Systeme im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) arbeitet und bereits in der vergangenen Sitzung des Ortsrates Groß Ellershausen, Hetjershausen und Knutbühren das Konzept des Bürgerbusses vorgestellt hatte.

 
Mit dem Bürgerbus solle der bestehende Linienverkehr ergänzt werden. Senioren als Hauptzielgruppe sollten besser an die Stadt Göttingen angebunden werden und den Kauf Park mit seinen Einkaufs- und auch Umsteigemöglichkeiten schneller erreichen können.  

 
Die Ossenfelder begrüßten die Idee, drei Einwohner boten direkt ihre Unterstützung an. Andreas Kulle (CDU) ist Mitglied im Rat der Stadt Dransfeld und lebt in Ossenfeld. Er findet die Idee eines Bürgerbusses „hochinteressant, gerade bei dem demographischen Wandel“. Er weiß, dass viele Senioren nicht mehr Auto fahren können. für diese also das Angebot große Vorteile bringen würde.  

 
Dirk Aue, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes der Samtgemeinde Dransfeld, ist unter anderem für die Themen Gemeindeplanung und ÖPNV zuständig. Für die Samtgemeinde wurde ein integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept (IEK) erarbeitet, in dem es bereits Überlegungen zu einem Bürgerbus gibt. Bei der Linienführung solle allerdings darüber nachgedacht werden, ob der Bürgerbus auch Dransfeld ansteuern könnte, erklärte Aue. Ziel der Stadtverwaltung sei es, neben der Verbesserung von Mobilität, auch mehr Kaufkraft nach Dransfeld zu bekommen. Fahrten nach Dransfeld seien bei den aktuellen Planungen jedoch ausgeschlossen worden, wie Gerhard Löcker erklärte, weil dadurch stündliche Fahrten nicht möglich wären.     kw

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