Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Bürger fahren für Bürger

Göttinger Nahverkehr Bürger fahren für Bürger

Ein Bürgerbus könnte ab 2017 den Göttinger Nahverkehr erweitern und die Ortschaften Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren, Ossenfeld und Dransfeld mit dem Kaufpark verbinden. Dazu gibt es am Dienstag, 14. Juni, um 19 Uhr eine Informationsversammlung in Groß Ellershausen.

Voriger Artikel
„Thema ist sehr fern“
Nächster Artikel
Routinier setzt sich durch

Groß Ellershausen. Treffpunkt ist das Sporthaus am Hetjershäuser Weg 28. Mit dem Bürgerbus könnte der bestehende Linienverkehr ergänzt werden. Senioren als Hauptzielgruppe würden besser an die Stadt Göttingen angebunden werden und den Kauf Park mit seinen Einkaufs- und auch Umsteigemöglichkeiten schneller erreichen können, erklärte Dirk Aue, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes der Samtgemeinde Dransfeld.

Der Bürgerbus kostet 90 000 Euro, als Elektrofahrzeug 130 000 Euro. Er wird vom Land finanziert und von ortsansässigen Bürgern, die dazu einen Verein gründen müssen, ehrenamtlich betrieben. Der Verein soll als Partner der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) den Bürgerbus-Fahrplan mitgestalten.

Die neue Linie soll in das Netz der GöVB integriert und soll am Kauf Park mit den anderen Stadtbuslinien verknüpft werden. Die Fahrgäste könnten mit einem Fahrschein das gesamte Netz nutzen. Der Bürgerbus soll im Ein-Stunden-Takt zu den Einkaufszeiten von etwa 8.30 bis 12 Uhr und 14.30 bis 19 Uhr unterwegs sein.

Die künftigen Fahrer wären wöchentlich drei bis vier Stunden unterwegs. Um den Bürgerbus fahren zu können, reicht ein Pkw-Führerschein und ein Gesundheitszeugnis. Das Fahrzeug wird voraussichtlich ein Elektrobus.

Die Initiative wird vom Ortsrat Groß Ellershausen, Hetjershausen und Knutbühren begleitet. Der Kleinbus wäre barrierefrei, so dass auch Rollstühle, Kinderwagen oder Rollatoren einfach transportiert werden können.wes

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016