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Bürgerehrung während launiger Talkshow

Bürgertreff in Geismar Bürgerehrung während launiger Talkshow

Seit Vertragsschluss mit der Stadt Göttingen und Eingemeindung 1964 hoffen die Geismaraner auf den damals zugesicherten „kulturellen Mittelpunkt“, bislang allerdings ohne Erfolg.

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Bürgerehrung: Horst Wattenberg (l.) mit Jens und Björn Heidbreder sowie Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (2. v. r.).

Quelle: Theodoro da Silva

Jetzt aber nähere sich der Ortsteil dem erwünschten Ziel „in Lichtgeschwindigkeit“, erklärte Ortsbürgermeister Horst Wattenberg (SPD) den Gästen des Bürgertreffs am Freitagabend im Saal der Verwaltungsstelle Kerllsgasse: „Dieses Haus soll kultureller Mittelpunkt werden.“ Vorausgesetzt sei jedoch die Zustimmung des Ortsrates zu einem Finanzierungskonzept.

Als Talkmaster befragte Wattenberg in launiger Form die Gäste des Empfangs. So outete er etwa Gerda Fischer (CDU), seit 30 Jahren im Ortsrat für das Gemeinwesen aktiv, als dienstältestes Ortsratsmitglied. Kleinere Missverständnisse produzierte der Moderator Wattenberg ob seiner offenen Fragetechnik. So beantwortete ein Landwirt die Frage, was er denn tanke, mit „Na, Bier natürlich“, und schwenkte sein Glas in Richtung des Interviewers. Nicht ganz die Antwort, auf die Wattenberg hinaus wollte, „ich dachte eigentlich eher an Bio-Sprit“.
Wichtiger Bestandteil des Bürgertreffs sind seit einigen Jahren die Ehrungen verdienter Bürger und Institutionen. In diesem Jahr hob der Ortsbürgermeister die Verdienste des Jugendzentrums Geismar hervor, das auf 37 Jahre selbstverwalteter Jugend- und Kulturarbeit zurückblicken könne. Damit verbunden war auch die Ehrung zweier Menschen, die sich lange Jahre um das Jugendzentrum verdient gemacht haben. Wattenberg zeichnete die Brüder Jens und Björn Heidbreder aus, die dem Vorstand des Jugendzentrums seit dem 17. und 15. Lebensjahr angehörten.

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