Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Bürgerforum im Göttinger Westen zum Flächennutzungsplan

Viele Vorschläge berücksichtigt Bürgerforum im Göttinger Westen zum Flächennutzungsplan

Rund 100 Bürger haben sich bei der zweiten Beteiligungsrunde zum Bürgerforum West in der Holtenser Mehrzweckhalle über die geplante Flächenentwicklung ihres Stadtteils informiert. Dabei gab es gute Nachrichten für Göttingens Westen: Fast alle Vorschläge der Bürger wurden von den Stadtplanern berücksichtigt.

Holtensen. So wollten diese in der ersten Beteiligungsrunde im Juli noch das Gebiet Hartjenanger Nord in Grone für den Wohnungsbau entwickeln. Der Vorschlag wurde verworfen, nachdem Gewerbetreibende Bedenken geäußert hatten. In Esebeck hatten die Bürger einen Flächentausch gefordert, der berücksichtigt wurde. Dort sollen künftig die Landwirtschaft und die Süderweiterung in den Vordergrund gestellt werden.

Der Reiterhof am Lange Rekesweg wird einen Teil der Fläche aufgeben und für den Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Auch das östliche Elstal soll als Siedlungsfläche mit aufgenommen und Knutbühren in der Nähe des Friedhofs erweitert werden. Für Elliehausen Süd wird eine große Erweiterungsfläche des Neubaugebiets geplant.

Bei den Gebieten Holtenser Berg und Silberbreite will die Stadtverwaltung noch prüfen, ob eine Erweiterung in der Nähe des Lärmschutzwalls sinnvoll ist. Die Entwicklung einer Ackerfläche westlich der Europaallee zur Gewerbefläche wurde bereits geprüft und aufgrund der Hanglage und des hohen Lärmaufkommens als schwierig erachtet. Auch das südliche Gebiet der Straße Burggraben sollte ursprünglich entwickelt werden. Dazu wollen sich die Stadtplaner allerdings mit einem Akustiker zur Lärmschutzproblematik beraten.

Ein Esebecker äußerte Befürchtungen, dass Windkraftanlagen zu nah an die Ortschaft gebaut werden könnten und regte eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema an. Die Stadtverwaltung sieht dazu im Moment keinen Handlungsbedarf: „Laut Landschaftsschutzgebiet sind aktuell keine derartigen Bauvorhaben zulässig“, erklärte Hans-Dieter Ohlow vom Fachdienst  Stadt- und Verkehrsplanung der Stadt Göttingen. Erst müssten die Verhandlungen zwischen Stadt und Landkreis abgewartet werden.

Ein Zusammenwachsen von Hetjershausen und Groß Ellershausen wurde an diesem Abend von einem Bürger gefordert. Laut Flächennutzungsplan sollen sie jedoch selbstständig bleiben: „Die Identität der beiden Ortschaften soll erhalten bleiben“, sagte Hans-Dieter Ohlow.

kw

Voriger Artikel
Nächster Artikel