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Bürgerinformation zu Vorranggebieten in Bovenden

Raum für Windkraft Bürgerinformation zu Vorranggebieten in Bovenden

110 Hektar nordöstlich von Harste und 120 Hektar südlich zwischen Bovenden und Lenglern sollen im neuen Flächennutzungsplan als Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen werden. Das berichtete der Planer Dirk Puche in einer Info-Veranstaltung im Bovender Bürgerhaus.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Bovenden. Mit dem neuen Plan umfasst die für Windkraft verfügbare Fläche laut Puche 153 Hektar. Höchstens 13 Anlagen könnten dort errichtet werden. Denn für jedes Windrad werde ein Landschaftsverbrauch von 11,8 Hektar angenommen. Bei Beachtung aller Vorgaben werde die Gesamtfläche allerdings kleiner. Dennoch stelle die Gemeinde mit den zwei geplanten Vorranggebieten angemessenen Raum für Windkraft zur Verfügung.

Knapp 1,5 Prozent der Gemeindefläche sollen laut Entwurf für den Erlass für Windenergie in Niedersachsen zur Verfügung stehen. Bei der Bovender Gemeindegröße von 6359 Hektar sei das Maß für den Flecken mit 95 Hektar erfüllt.  Weil die Bürger nicht nur die „eigenen“ Windräder, sondern auch die der Nachbargemeinen registrieren, regte eine Zuhörerin an, den Blick nicht nur nach Adelebsen, sondern auch nach Hardegsen zu richten.

Die Vorhaben in Hardegsen seien bekannt, ergänzte Puche. In Nörten-Hardenberg werde die Planung erst nach der Sommerpause fortgeführt, sagte Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel (parteilos). Ein Mann fragte nach dem Infraschall. Weil es in Deutschland dafür noch keine Grenzwerte gebe, könne dieser für Menschen nicht hörbare Schall bei der Planung nicht berücksichtigt werden, erklärte Puche.

Mehr Zuhörer hätte sich Bovendens Gemeindebürgermeister Thomas Brandes (SPD) gewünscht. Knapp 30 Bovender waren ins Bürgerhaus gekommen. Wegen der bevorstehenden Sommerferien sollen die Pläne nicht nur für einen Monat, sondern in der Zeit von Donnerstag, 23. Juli, bis Freitag, 11. September, für sieben Wochen öffentlich ausgelegt werden.

Von Ute Lawrenz

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