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Bürgermeister Andreas Friedrichs „zutiefst enttäuscht“

Kita-Debatte in Friedland Bürgermeister Andreas Friedrichs „zutiefst enttäuscht“

In die hitzig geführte Kita-Debatte hat sich nun auch Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) eingeschaltet. Normalerweise sei es nicht sein Stil, „auf öffentliche Diskussionen in Tageszeitungen zu reagieren“, teilte er per Pressemitteilung mit. Angesichts der vornehmlich von Pastorin Christine Wackenroder geäußerten Kritik an „der gemeindlichen Leistung“, bleibe ihm jedoch keine andere Wahl.

„Gerade von Frau Pastorin Wackenroder hätte ich erwartet und mir gewünscht, dass sie bei so viel Ärger und Klärungsbedarf die vielen Gespräche zu diesem Thema für die inhaltliche Auseinandersetzung genutzt hätte“, so Friedrichs weiter. Fakt sei, „dass der Rat und die Verwaltung in der Gemeinde Friedland auf die hohen Standards der Kinderbetreuung in unserer Gemeinde stolz sein können“. Wer nun aber unterstelle, Rat oder Verwaltung wollten Verträge mit dem Ziel „kürzen bei den Kurzen“ abschließen, „der tut dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde Friedland unrecht“. Er sei „zutiefst enttäuscht“, so Friedrichs, „dass es bei einer so positiven und kostenintensiven Entscheidung des Rates unter der Einbindung aller Beteiligten Kritik auf diesem Niveau gibt“.

Hintergrund der Debatte ist der neue Betriebsträgervertrag, der vor einigen Wochen zwischen der Gemeinde Friedland und den Trägern der Kindertagesstätten geschlossen wurde. Dieser Zusammenschluss war heftig umstritten, weil die Kirchengemeinden finanzielle Einschnitte fürchteten. Einige Kirchenvertreter und die CDU hatten die Befürchtung geäußert, die Verwaltung wolle auf diesem Weg Geld bei der Kinderbetreuung sparen. Befürworter hatten argumentiert, durch die gemeinsame Trägerschaft auch die schlecht ausgelasteten Kitas auf Dauer erhalten zu können.

Von Andreas Fuhrmann

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