Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Bürgerpreis für Integrationsarbeit in Friedland

Neujahrsempfang Bürgerpreis für Integrationsarbeit in Friedland

Mit sehr ersten Worten zur Weltpolitik, zu Kriegen, Flüchtlingsleid und Terrorismus hat Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) diesmal den Neujahrsempfang der Gemeinde begonnen. Er mahnte, das Glück, in einem friedlichen Deutschland zu leben, nicht als selbstverständlich anzusehen und sich nicht von einer islamfeindlichen Pegidabewegung ein anderes Bild von Deutschland ausmalen zu lassen.

Voriger Artikel
Ehrenamtliche Helfer bauen Dorfladen in Bremke
Nächster Artikel
Verschönerungsverein Ossenfeld organisiert Bürgerfrühstück

Bürgerpreis als Dankeschön für die Arbeit in den Seniorengruppen der Friedländer Dörfer: Andreas Friedrichs (rechts) ehrt Senioren.

Quelle: Heller

Friedland. Es gehe bei Flüchtlingen um Menschen, die Glück, Schutz und Frieden suchten.

Ausdrücklich hob der Bürgermeister die Rolle der gleichnamigen Ortschaft hervor. Friedland leiste wie kaum ein anderes Dorf dieser Größenordnung einen besseren Beitrag zur aktuellen Flüchtlingspolitik der Bundesrepublik. Gemeinde und Landkreis profitierten aber auch von der Landesaufnahmebehörde.

Dass gerade Friedland in den vergangenen Jahren bei den Investitionen der Gemeinde in Höhe von fast sieben Millionen Euro besonders gut abgeschnitten habe, sei auch Ausdruck des Respektes vor der Leistung der Bürger im Bereich der Flüchtlingspolitik und „der vielfältigen, bestimmt nicht immer positiven Wechselbeziehungen mit unserer Landesaufnahmestelle“.

Die Anerkennung drücke sich auch in der Verleihung des Integrationspreises 2014 durch den Ministerpräsidenten Niedersachsens aus, ergänzte Friedrichs in seinem Jahresrückblick.

Zukunft der Grundschulen

Vorausschauend auf 2015 verwies der Bürgermeister auf die wichtigsten Problemfelder: Die Zukunft der Grundschulen, nachdem der Landkreis die Räume in Groß Schneen gekündigt hat, die sicher mit Diskussionen verbundene Ausweisung von Windkraft-Vorranggebieten, den Rückbau des Wendebach-Staudammes mit dem notwendigen und noch immer umstrittenen Hochwasserschutz für Niedernjesa sowie die Planung einer Enthärtungsanlage für weicheres Wasser, die noch mit großen Problemen behaftet sei.

Hinsichtlich des Museums Friedland bat der Bürgermeiser die Landtagspolitiker, speziell den anwesenden Lothar Koch (CDU) darum, mitzuhelfen, auch das geplante Forschungs- und Schulungszentrum im dritten Bauabschnitt zu realisieren.

Den größten Applaus erhielt der Verwaltungschef im brechend vollen Sporthaus Ballenhausen, als er Leistung und finanziellen Aufand der Gemeinde bei Krippen und Kindergärten hervorhob. Hier Prioritäten zu setzen, sei sich der Rat trotz Geldnot der Gemeinde einig. 

Leiterinnen der Seniorengruppen geehrt

Alljährlich vergibt die Gemeinde Friedland den Bürgerpreis an ehrenamtlich Tätige oder an Gruppen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. In diesem Jahr hat der Rat den Leiterinnen und Leitern der örtlichen Seniorengruppen den Preis zuerkannt.

Beim Neujahrsempfang geehrt wurden Karin Schlie aus Ballenhausen, Ursel Schäfer aus Deiderode, Ute Dusendamm und Anita Häusing aus Groß Schneen, Irma und Robert Aschekowski aus Klein Schneen, Willi Ronshausen aus Ludolfshausen, Annelie Horchelhahn aus Mollenfelde, Liane Seewe aus Niedernjesa, Marianne Obst aus Reckershausen, Waltraud Fischer aus Reiffenhausen und Christa Buuck aus Stockhausen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016