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Bundesbank verteilt Geld im Rosdorfer Holzland Hasselbach

Nur geschreddert Bundesbank verteilt Geld im Rosdorfer Holzland Hasselbach

Das haben Kunden noch nie gesehen: der neue 20-Euro-Schein. Der kommt zwar erst im Herbst heraus, bei der Hausmesse im Holzland Hasselbach am Wochenende aber konnten ihn am Stand der Bundesbank 12 000 Besucher schon als Muster bestaunen – bewacht von Kommissar Norbert Esemann vom Präventionsteam der Polizeiinspektion.

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Viel Spaß bei der Hausmesse im Holzland Hasselbach: Segway-Fahren im Parcours.

Quelle: Heller

Rosdorf. Gemeinsam haben Polizei und Bundesbank an einem der insgesamt 38 Stände auf dem großen Gelände am Flüthedamm über Geld informiert, speziell über Falschgeld und wie man es erkennt. Der neue Zwanziger etwa wird ein durchsichtiges Folienbilde mit dem Kopf Europas und eine so genannte Smaragdzahl aufweisen, die wie ein Lichtbogen changiert. Zusätzliche Sicherheitsmerkmale, denn neben dem Fünfziger ist die 20-Euro-Note der meistgefälschte Geldschein.

Seine Geldscheine konnte man nicht nur auf Echtheit überprüfen, man konnte sie auch ausgeben. Zahlreich waren die Besucher des Holzlandes, die den Bummel übers Gelände mit einem Kauf verbanden. Etwa dem Erwerb einer dekorativen Mangrovenwurzel oder einer Bandliane als individuellen Schmuck für den Garten.

Überhaupt hatte das Thema Garten bei strahlendem Sonnenschein bei den Gästen große Bedeutung. Etliche Firmen aus der Branche waren vertreten, etwa Toni Limburg mit seiner Garten- und Landschaftsbau-Fima Grünplan. Viele Besucher, so Limburg, informierten sich nur, aber insgesamt sei die Hasselbach-Hausmesse auch für kleine Aussteller interessant. Zumal, wie Limburg zugibt, die „faire Standmiete wohl eher ein Kostenbeitrag“ sei.

Mit dabei auch einige Vereine aus Rosdorf. Der  SC Rosdorf organisierte eine Tombola, die Handballjugend der HG Rosdorf informierte unter einem Muster-Carport aus Holz über  sein Angebot. Man konnte mit dem Hubschrauber fliegen – eine Hauptattraktion –, einer Quadrokopter-Drohne beim Fotografieren aus der Luft zusehen oder selbst durch den Segway-Parcours fahren. Einige Gäste hätten bei Kettensäge-Künstler Volkmar Effmert wohl auch gern selbst zur Säge gegriffen, um Holzfiguren zu sägen.

Insgesamt eine „gigantisch gute“ Hausmesse zum 130. Geburtstag der Firma mit bis zu 12 000 Besuchern, sagt Birgitt Witter-Wirsam. Etliche gingen reich beschenkt davon. Bei der Bundesbank gab es echte Geldscheine, allerdings geschreddert in 800 Teile, ausrangiert und nie wieder zusammensetzbar.  

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