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Bundesgerichtshof bestätigt Freispruch von Muttermord-Vorwurf

Urteil Bundesgerichtshof bestätigt Freispruch von Muttermord-Vorwurf

Der Freispruch einer Frau aus Einbeck vom Vorwurf des Muttermordes ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig hat in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Göttingen bestätigt (Az. 5 StR 414/14).

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Der Freispruch einer Frau aus Einbeck vom Vorwurf des Muttermordes ist rechtskräftig.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Das Landgericht hatte die 58 Jahre alte Tochter im April 2014 vom Vorwurf freigesprochen, ihre 83-jährige Mutter im Frühjahr 2013 ermordet zu haben. Die Kammer hielt es zwar für möglich, dass sie die Tat begangen hat. Die Schuld sei aber nicht überzeugend festzustellen.

Laut Anklage soll die 58-Jährige ihre Mutter mit einem Ofendichtband erdrosselt und die Leiche dann in einer Garage versteckt haben, wo sie erst Tage später gefunden wurde. Am Ofendichtband befanden sich zwar DNA-Spuren der Tochter.

Das Landgericht schloss aber nicht aus, dass sie auch bei anderer Gelegenheit an das Dichtband gekommen sein könnte. Die Beweiswürdigung der Göttinger Richter sei sorgfältig und weise keine Rechtsfehler auf, entschied der BGH und verwarf die Revision der Staatsanwaltschaft.

dpa

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