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Breite Zustimmung für Steinmeier

Wahl des Bundespräsidenten Breite Zustimmung für Steinmeier

Drei Mal Ja für Frank-Walter Steinmeier. Die drei Göttinger Bundestagsabgeordneten halten den Sozialdemokraten und derzeitigen Außenminister für eine gute Besetzung für das Amt des Bundespräsidenten.

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Frank-Walter Steinmeier

Quelle: dpa

Göttingen. Der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sieht Steinmeier „als einen „hervorragenden Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten“. Er stehe für Verantwortung, Verlässlichkeit und Zusammenhalt. „In einer Zeit zunehmender Unsicherheit hat er das notwendige Vertrauen der Menschen“, sagte Oppermann. Steinmeier wie ein würdiger Nachfolger für Gauck.

Oppermann selbst wird in politischen Kreisen bereits als möglicher neuer Außenminister gehandelt, wenn Steinmeier Bundespräsident werden sollte. Er selbst sagte dazu: „Ich bin gerne Fraktionsvorsitzender und habe auch vor, das zu bleiben.“ Auch Fritz Güntzler (CDU) kann mit dem Vorschlag Steinmeier „sehr gut leben“. Steinmeier werde in der Bundesversammlung Güntzlers Stimme bekommen. „Er wird das Amt gewohnt zuverlässig und verbindend ausfüllen. Dieser Vorschlag trifft auf eine hohe Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern. Jetzt ist es an den Grünen, ihn ebenfalls zu unterstützen“, sagte Güntzler. Steinmeier wäre so ein echter Kandidat der Mitte gegen Alternativen von rechts außen und einen angekündigten Vorschlag der Linken. Ein Bundespräsident Steinmeier wäre das „ein weiteres Zeichen der Stabilität in unserem Land“, meint Güntzler. Angela Merkel hat nach der Absage eigener geeigneter Kandidaten Handlungsfähigkeit und Stärke bewiesen, in dem sie schließlich für Steinmeier geworben hat.

Auch der Bundestagsabgeordnete der Grünen aus dem Göttinger Wahlkreis, Jürgen Trittin, sieht Steinmeier als einen „für dieses Amt hoch geeigneten und von mir sehr geschätzten, respektablen Kandidaten“. Ob die Grünen ihn unterstützen, werde sich nach vorgesehenen Gesprächen mit Steinmeier zeigen. „Wir müssen dabei zur Kenntnis nehmen, dass die Große Koalition in der Bundesversammlung eine breite Mehrheit hat. Ob es da eine gute Idee wäre, einfach nur eine Zählkandidatin oder Zählkandidaten ins Rennen zu schicken, will wohl überlegt werden.“ Zugleich kommentierte Trittin Sigmar Gabriels (SPD) erfolgreichen Vorstoß bei der Kandidatensuche als „bemerkenswerte Leistung“. Der SPD-Parteichef und Vizekanzler „hat gezockt und gewonnen“. Gabriel habe die Union dazu gebracht, einen SPD-Kandidaten zu unterstützen, „das stärkt ihn in der Koalition wie in der Partei“. mib/us

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