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Bunter Block als Grundstein für die Kinderkiste

Kindertagesstätte Bunter Block als Grundstein für die Kinderkiste

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange: Heute um 13 Uhr wird der Grundstein für den Anbau der Kinderkiste an das Haus am Gladeberg gelegt. Damit rückt die Zusammenlegung der beiden Standorte der Kinderkiste in greifbare Nähe. Noch nicht wie zunächst geplant zum neuen Kindergartenjahr, aber voraussichtlich zum 1. November soll der Anbau bezugsfertig sein. Einziehen werden eine Regelgruppe und eine Gruppe mit Krippenkindern.

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Üben schon einmal den ersten Spatenstich: Die Kleinen der Kinderkiste in Hardegsen.

Quelle: Theodoro da Silva

1981 haben Eltern die Initiative Kinderkiste ins Leben gerufen. 1984 erhielt der Verein von der Bezirksregierung Braunschweig die Betriebsgenehmigung für eine Kindertagesstätte. Seit 1985 hat die Kinderkiste ihre Wirkungsstätte im Hagenhaus der Hardegser Burg. Nach der Erweiterung kam 2000 das Haus am Gladeberg hinzu. 

100000 Euro Fehlbetrag

2003 regte die Kinderkiste an, die Einrichtung am Gladeberg zu erweitern und die Räume auf der Burg aufzugeben. Doch erst als der Landkreis Northeim vor zwei Jahren für die Burg teure Brandschutzmaßnahmen forderte, rückte die Zusammenlegung näher. Wegen der defizitären Haushaltslage der Stadt scheiterte das 375000-Euro-Projekt zunächst an den Kosten. Mit der Förderung der Einrichtung von Krippenplätzen durch Land und Bund mit 13000 Euro pro Platz – bei 15 Plätzen also 195000 Euro – wurde die Finanzierung möglich, erläuterte Björn Setz aus dem Vorstand. Mit einem Landeszuschuss von 22500 Euro für die Ausstattung, 33400 Euro vom Landkreis sowie Eigenleistungen in Höhe von 20000 Euro blieb ein Fehlbetrag von rund 100000 Euro. In dieser Höhe hat die Elterninitiative mit derzeit 50 Mitgliedern einen Kredit aufgenommen, die Stadt stellte sich als Bürge zur Verfügung.

„Wir sind guter Hoffnung, dass der Anbau am 1. November fertig ist. Dann können wir mit der Krippe starten“, so der Leiter der Kinderkiste mit aktuell 75 Kindergartenkindern, Felix Leist. Weil eine von vier Gruppen – mit einer integrativen Gruppe – in eine Krippengruppe übergehe, ändere sich nichts am Personalstand. Der Grundstein ist übrigens kein normaler Stein. Einen ausgehöhlten Ytongstein haben die Kinder bunt bemalt. Mit ihren Namen und weiteren Zeitdokumenten soll er in den Anbau eingemauert werden.

Von Ute Lawrenz

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