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Göttingen feiert Fest für Toleranz

"Buntes Göttingen" Göttingen feiert Fest für Toleranz

Zum zweiten Mal nach 2016 will sich Göttingen als offene und tolerante Stadt präsentieren. An dem Fest "Buntes Göttingen" am Sonnabend, 5. August, auf dem Platz vor dem Alten Rathaus wollen sich rund 30 Gruppen und Initiativen beteiligen, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte.

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Göttingen. Damit komme man einem Wunsch des Rates der Stadt Göttingen nach, der sich für eine Neuauflage des Festes ausgesprochen hatte. Demnach will sich Göttingen als "vielfältige, weltoffene und tolerante Stadt, in der Gewalt, Faschismus und Rassismus keinen Platz haben", präsentieren.

Mit der Premiere des Festes für ein „Buntes Göttingen“  im Oktober 2016 sollte nach Angaben der Verwaltung der Grundstein für eine weitere langfristige und positive Auseinandersetzung mit den Themen Flucht und Einwanderung und mit der Vielfalt unterschiedlicher Menschen und ihren unterschiedlichen Lebensweisen gelegt werden. Für die  zwischen 10 und 14 Uhr geplante und von Martina Frigge-Filbir moderierte Festveranstaltung, für die auch von Lia A. Eastwood eine eigenes Logo entwickelt wurde, liefen die Vorbereitungen gegenwärtig auf Hochtouren.

Bis jetzt haben sich 26 Organisationen und Institutionen für die Beteiligung mit einem Informationsstand auf dem Markt vor dem Alten Rathaus angemeldet – von Amnesty International bis zum Tamilischen Integrationsverein. Mitmach-Aktionen oder Workshops planen das Kulturzentrum Musa, der SC Hainberg, das Domino Theater und die Freiwilligen Agentur im Stadtsportbund. Künstlerische Beiträge kommen voraussichtlich unter anderem vom African Culture Club, vom Tanz-Zentrum Göttingen, von Jörg Hillmann, Albi Bührmann, Aline Jatho, Heidi Köpp-Junk oder vom Verein Nuestra America Göttingen. Beteiligen werden sich auch die Deutsch-Russische Gesellschaft, Cumbia & Co. und die „3 Meters Away Music“ -Gruppe sowie der Verein AmericArte y Ciencia Göttingen.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) freue sich auf "ein buchstäblich buntes Treiben, in dessen Rahmen die politische Diskussion nicht zu kurz kommen soll", so die Verwaltung. Daher seien die Organisatoren um Achim Sterr und Janine Körber vom Referat des Oberbürgermeisters unter anderem mit dem Institut für Demokratieforschung, mit der Gesellschaft für bedrohte Völker und mit der Präventionsstelle „Politisch motivierte Kriminalität“ des Landeskriminalamtes im Gespräch. „Wir haben aus voller Überzeugung die Charta der Vielfalt unterzeichnet“, erklärte Köhler. Am 5. August werde die ganze Stadt einmal mehr zeigen, "wie bunt und vielfältig sie ist".

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