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Busfahren in Göttingen ab April teurer

Preiserhöhung vor allem bei Überlandbussen Busfahren in Göttingen ab April teurer

Busfahren in allen südniedersächsischen Gemeinden wird teurer: Ab 1. April müssen Fahrgäste in fast allen Tarifen im Verkehrsverbund Südniedersachsen (VSN) mehr bezahlen als bisher – für Einzelfahrscheine ebenso wie für Monats- und andere Zeitkarten. Eine Ausnahme gibt es im Stadtbusverkehr der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB): Hier werden nur Zeitkarten wie Monatskarten teurer – dafür aber gleich erheblich.

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Quelle: Theodoro da Silva (Symbolbild)

Göttingen. Als Grund für die Preisanhebung hatten die Verantwortlichen bereits gestiegen Personalkosten genannt. Darüber hinaus wird es für Göttinger Stadtbusse einen geänderten Fahrplan geben - allerdings erst zum 13. April.

Eine für alle Tickets geltende prozentuale Steigerung lässt sich nur schwer ermitteln. Die Fahrpreiserhöhung fällt je nach Karten-Art und Preisstufe (Streckenlängen/Entfernung) unterschiedlich aus, und einige Kinder-Tarife werden sogar billiger. Ein paar Beispiele: Monatskarten der GöVB kosten ab April für Schüler und Auszubildende künftig 36 statt 33,75 Euro, die übertragbare Bürgerkarte für Erwachsene 48 statt 45 Euro. Eine Monatskarte für Erwachsene in der Preisstufe 8 (Duderstadt-Göttingen) kostet ab April 163,80 statt bisher 160,65 Euro. Einzelfahrscheine für Erwachsene von Diemarden nach Göttingen kosten bald 3,25 statt 3,20 Euro, Kinder zahlen 2,15 statt 2,10 Euro. Wollen Reisende von Dransfeld nach Göttingen fahren (Stufe 5) zahlen Erwachsene nach einer Preistabelle des VSN mehr (4,90 statt 4,80 Euro), Kinder aber weniger – nämlich 3,25 statt 3,35 Euro. Einzelfahrscheine im Göttinger Stadtbusverkehr kosten weiterhin 2,10 und 1,05 (Erwachsene/Kinder).

Die GöVB hatte ihre Preise davor im Oktober 2013 erhöht, der VSN für die anderen Stufen im April 2014. Der Verbund umfasst die Landkreise Northeim, Osterode und Göttingen inklusive Kernstadt. Ihm sind etwa 15 Verkehrsunternehmen angeschlossen.

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