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Fahrkarten im Bus ab 1. April teurer

Göttinger Verkehrsbetriebe erhöhen Preise Fahrkarten im Bus ab 1. April teurer

Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) erhöhen zum 1. April ihre Fahrpreise um durchschnittlich zwei Prozent. Die Erhöhung soll unter anderem dazu dienen, den Bargeldverkehr im Bus zu reduzieren. Daher wird es künftig teurer, Fahrkarten im Bus zu kaufen als in den Vorverkaufsstellen.

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Busfahren wird in Göttingen ab 1. April teurer.

Quelle: CR

Göttingen. Die Viererkarte, die im Vorverkauf unverändert 7,50 Euro kosten wird, ist im Bus 20 Cent teurer, erklärt GöVB-Vertriebsleiter Thomas Fritz. Eine Tageskarte wird im Bus um zehn Cent teurer, im Vorverkauf wird sie unverändert 5,20 Euro kosten.

Der Bus-Aufschlag für Wochen- und Monatskarten, deren Preise im Vorverkauf unverändert bleiben, beträgt zwischen 50 Cent und zwei Euro. Die einzige Preiserhöhung im Vorverkauf betrifft die Achterkarten (künftig 13,60 – plus 20 Cent – für Erwachsene und 7,10 Euro – plus 10 Cent – für Kinder). Die Achterkarten waren und sind auch künftig nicht im Bus zu erhalten.

Der Preis für den Einzelfahrschein, der weiterhin nur im Bus erhältlich sein wird, steigt von 2,10 auf 2,20 Euro. Damit stehe Göttingen im Vergleich zu anderen norddeutschen Städten ähnlicher Größe und mit ähnlichen Rahmenbedingungen auch nach den Preiserhöhungen zum 1. April günstig da, meint GöVB-Geschäftsführer Michael Neugebauer. In Hildesheim und Oldenburg kostet das Einzelticket 2,35 Euro, in Wolfsburg 2,40, in Paderborn, 2,50 und in Osnabrück 2,70 Euro, listet Neugebauer auf.

Busverkehr soll beschleunigt werden

Sinn der zwischen Vor- und Busverkauf differenzierenden Erhöhung sei es, den Busverkehr zu beschleunigen. Neugebauer hofft, dass mehr Fahrgäste als bisher die Fahrkarten im Vorverkauf erwerben, so dass sich die für den Kaufvorgang notwendige Standzeit an den Haltestellen verkürzt. Um es den Kunden leichter zu machen, hätten die GöVB die Zahl der Vorverkaufsstellen auf 16 erhöht, erklärt Neugebauer weiter. Die Differenzierung zwischen Vorverkauf und Erwerb im Bus hätten zudem bereits andere Kommunen vorgenommen – mit guten Ergebnissen.

Dem Argument gegen eine Fahrpreiserhöhung, der Dieselpreis sei in den vergangenen Monaten drastisch gesunken, widerspricht Vertriebsleiter Fritz: Der Treibstoffpreis mache einen nur geringen Anteil an den laufenden Kosten aus. Die Personalkosten betrügen mehr als die Hälfte der kosten, sagt Neugebauer.

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