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CDU/FDP will Sanierung der Göttinger Nordstadt auf Eis legen

„fruchtlos“ und „zu teuer“ CDU/FDP will Sanierung der Göttinger Nordstadt auf Eis legen

Die Stadt soll die Grundsanierung der Nordstadt auf Eis legen. Das fordert die CDU/FDP-Gruppe im Göttinger Rat. Alle bisherigen Bemühungen seien „fruchtlos“ und alle Ideen „zu teuer“, sagt CDU-Ratsherr Hans Otto Arnold.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Göttingen. Stattdessen solle sich die Stadt auf das Sanierungsprojekt „Südliche Innenstadt“ konzentrieren.

Die Stadt habe auf viel Fördergeld vom Bund für eine städtebauliche Entwicklung zwischen Innenstadt und Weende gehofft – und eifrig geplant. Diese Hoffnung habe sich für dieses Jahr allerdings zerschlagen, sagte Arnold. Neue Förderanträge für das nächste Jahr halte die CDU/FDP-Gruppe aber für sinnlos.

Zum einen erfüllte die Nordstadt kaum die geforderten Kriterien: Es gebe hier keine städtebaulichen Missstände, keine sozialen Brennpunkte und keine Bausünden wie Plattenbauten. Zum anderen würden von 14 Millionen, die das Projekt kosten solle, nach Planung, Grunderwerb und ähnlichen Vorarbeiten nur vier Millionen Euro für soziale Begleitmaßnahmen und echte Bauverbesserung übrig bleiben. Das Projekt sei „sinnlos“, so Arnold. Die Stadt „wäre gut beraten“, ihre Kräfte für das ebenfalls neue Sanierungsprogramm für die südliche Innenstadt zu bündeln.

Sylvia Binkenstein (SPD) und Horst Roth (Grüne) konterten mit dem Hinweis, dass das Projekt längst vom Rat beschlossen sei. Zudem sei es immer schwer, Fördermittel in Millionenhöhe zu bekommen. Über den Antrag  soll jetzt der Bauausschuss des Rates weiter diskutieren.

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