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CDU-Kandidaten erarbeiten Wahlprogramm

Bekenntnis zu Fusion CDU-Kandidaten erarbeiten Wahlprogramm

„Mehr Zukunft mit neuen Ideen“ ist das gemeinsame Programm der CDU in Göttingen und Osterode zur Wahl des ersten Kreistages im neuen Großkreis Göttingen betitelt. Gemeinsam haben etwa 150 Kandidaten der Partei für verschiedene Gremien das 20-seitige Papier in Arbeitsgruppen erarbeitet und beschlossen.

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Fritz Güntzler

Quelle: r

Göttingen/Osterode. „Wir wollen die Menschen mitnehmen und nicht in Hinterzimmern entscheiden“, beschrieb nach der Konferenz die CDU-Kreisvorsitzende aus Osterode, Susanne Mackensen-Eder, die Linie ihrer Parteiarbeit nach der Kommunalwahl im September. Vor diesem Hintergrund sei das Wahlprogramm unter anderem geprägt von einem „klaren Bekenntnis zum ländlichen Raum, zur wirtschaftlichen Profilbildung, guten Bildung und zu einem guten Miteinander der Generationen“, ergänzte der Göttinger Parteivorsitzende Fritz Güntzler.

Mit der Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung kritisierte die CDU in beiden Landkreisen erneut auch „die Art und Weise“, wie die bevorstehende Fusion von Göttingen und Osterode „zustande gekommen ist“, so Andreas Körner, Fraktionsvorsitzender im Osteroder Kreistag. Der Bürgerwille sei dabei nicht ernst genommen worden.

Als gute Demokraten „wollen wir jetzt aber mit aller Kraft daran arbeiten, dass der neue Landkreis eine positive Entwicklung nimmt“, versicherte der Fraktionschef im Göttinger Kreistag, Harald Noack. Dazu gehöre auch, dass der Landkreis nicht immer mehr Aufgaben an sich ziehe, sondern den Städten und Gemeinden finanzielle Spielräume für eigene Entscheidungen lasse, forderte der CDU-Landratskandidat Ludwig Theuvsen.

In 16 Kapiteln haben die Christdemokraten ihre Ziele für die Wahl und ihre künftige Arbeit im Kreistag formuliert. Den größten Raum nimmt darin der Bereich Schule und Bildung ein.

Unter anderem will die CDU alle Schulstandorte unter Trägerschaft des Landkreises erhalten, alle Schulformen gleich behandeln und Schüler in der Sekundarstufe II bei den Fahrtkosten unterstützen. Im Bereich Sicherheit und Hilfe fordert sie den Fortbestand beider Feuerwehrleitstellen bis mindestens 2021. Überraschend ist der Vorschlag, dass Bürger keine Gebühr mehr zahlen sollten, wenn sie ihren Abfall selbst zur Entsorgungsstelle bringen. us

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