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CDU beantragt Fortsetzung des KMU-Programms

Wirtschaftsförderung fortsetzen CDU beantragt Fortsetzung des KMU-Programms

Die CDU fordert die Kreisverwaltung auf, im kommenden Jahr eine halbe Million Euro für die kommunale Fortsetzung des Förderprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bereitzustellen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Wirtschaftsförderung“, erklärt CDU-Fraktionschef Harald Noack zur Sitzung des Wirtschafts- und Bauausschusses am Dienstag, „wird auch in diesen Zeiten gebraucht. Trotz der aktuellen guten wirtschaftlichen Lage darf die Wirtschaftsförderung im Landkreis nicht zum Stiefmütterchen werden.“ Während der Förderperiode 2007 bis 2014, erläuterte Noack den Hintergrund des Antrags, „sind über 122 Betriebe im Landkreis Göttingen mit rund 3,6 Millionen Euro gefördert worden. Diese Förderung löste 22 Millionen Euro an Investitionen aus und schafften mehr als 200 Arbeitsplätze.“

 
Somit habe das Programm mit seinem eingesetzten Kapital einen Multiplikator sechs vom eingesetzten Kapital. Dass das Programm 2014 auslief, da die Teilfinanzierung durch die Europäische Union wegfiel, sei ein Fehler gewesen. „Viele Landkreise haben dieses Förderprogramm selbstständig fortgesetzt, so etwa der Landkreis Northeim“, erklärt Noack.

 
Harm Adam, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion: „Wir wollen uns weiterhin für ein solches Förderprogramm einsetzen und dafür Mittel im Kreishaushalt bereitstellen, um den kleinen und mittleren Betrieben zu helfen.“ Da im Ausschuss noch weiterer Beratungsbedarf bestand, wurde eine Abstimmung über den CDU-Antrag auf die Finanzausschuss-Sitzung am Freitag, 4. Dezember, vertagt.

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