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CDU und FDP lehnen Pläne für Galeriegebäude des Kunstquartiers Göttingen ab

Fensterloses „Groschengrab“ CDU und FDP lehnen Pläne für Galeriegebäude des Kunstquartiers Göttingen ab

Gegen die Stimmen von CDU und FDP hat der Bauausschuss eine Änderung des Bebauungsplanes „Nikolaikirche“ am Donnerstag auf den Weg gebracht.

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Gegen die Stimmen von CDU und FDP hat der Bauausschuss eine Änderung des Bebauungsplanes „Nikolaikirche“ am Donnerstag auf den Weg gebracht.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Diese Änderung, bei der es um das Geschossflächenzahl und Gebäudegrenzen geht, ist nötig, um auf dem Grundstück Düstere Straße 7 ein für das Projekt Kunstquartier geeignetes Galeriegebäude bauen zu können. Auch die Gestaltungssatzung Innenstadt muss für einen kleinen Bereich angepasst werden.

Um die Kunstwerke in den Ausstellungsräumen vor Sonnenlicht zu schützen, soll die neue Galeriefassade keine Fenster bekommen. Dies widerspricht der geltenden Satzung.

„Wir lehnen diese Planung ab. Ein fensterloses Gebäude ist nicht das, was wir uns hier vorgestellt haben“, sagte Hans-Otto Arnold, baupolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, die das Projekt Kunstquartier generell ablehnt.
Auch Felicitas Oldenburg (FDP) kritisierte die Pläne für den Galeriebau.

Sie fühle sich bei dem fensterlosen Bau an das Rathaus von Schilda erinnert, in das die Schildbürger auch vergeblich versuchten, mit Eimern Sonnenlicht hinein zu tragen. Die glatte Fassade lüde zudem zu Graffiti-Schmierereien ein. Weder füge sich das Galeriegebäude nach den jetzigen Vorgaben in das Stadtbild ein noch lasse es sich künftig, wenn das „Groschengrab Kuqua“ scheitere, für nichts anderes nutzen denn als Galerie.

Zustimmung für das Kunstquartier und die Änderung des Bebauungsplanes kommt von der SPD und den Grünen. Horst Roth (Grüne) glaubt daran, dass sich der Galerieneubau architektonisch in die Düstere Straße einfügen werde. Positiv sei zudem, dass Grünflächen und Spielplatz nach jetzigen Plänen erhalten bleiben soll.

Stadtplanerin Karen Hoffmann kündigte für den Bau einen Architektenwettbewerb an. Dessen Rahmenbedingungen gebe die Stadtverwaltung vor.

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Eine neue Hürde für das geplante Göttinger Kunstquartier: Um auf dem Grundstück Düstere Straße 7 ein für das Projekt geeignetes Galeriegebäude bauen zu können, müssen zunächst sowohl der bestehende Bebauungsplan „Nikolaikirche“ als auch die Gestaltungssatzung Innenstadt für diesen Bereich geändert und angepasst werden.

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