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CDU verurteilt Anschlag

„Linksextreme Gewalt“ CDU verurteilt Anschlag

Der CDU-Stadtverband Göttingen hat den Brandanschlag auf das Göttinger Verbindungshaus „Brunsviga“ im Schildweg verurteilt.

Die CDU sieht den Anschlag in einer Kette von linksextremen Gewalttaten der letzten Zeit. Die politisch motivierte Gewalt habe in Göttingen neue Dimensionen erreicht. Hierbei seien nicht einmal mehr Menschenleben eine Grenze für die Attentäter. Dies zeigten die Beispiele der Vergangenheit: „die brennenden Autos im Ostviertel, der Anschlag im Kreishaus und nun dieser Anschlag auf ein Verbindungshaus“.

Es dürfe nicht mehr weggeschaut werden bei derartigen Anschlägen. Neben der Warnung vor Rechtsextremismus müsse dem Linksextremismus in Göttingen eine ebenso große Aufmerksamkeit zukommen. „Da hilft kein Schönreden mehr“, so der Stadtverbandsvorsitzende Holger Welskop, „Linksextrem motivierte Attentate sind die einzig wahrnehmbaren politischen Gewalttaten in Göttingen und mittlerweile ein großes Problem.“

Zu einer Universitätsstadt, die weltoffen und tolerant sein wolle, gehörten auch studentische Verbindungen und Traditionen, so der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Thomas Deppe. Um dieses weltoffene Image nicht zu gefährden müsse dem politischen Extremismus entschlossen entgegengetreten werden.

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