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Caritas im Lager Friedland lädt zur Begegnung ein

Zu Kaffee und Tanz bei Migrantinnen Caritas im Lager Friedland lädt zur Begegnung ein

Angriffe auf Flüchtlingsheime? Proteste von Anwohnern? Nicht so in Friedland. Am Wochenende, 27. und 28. September, folgten zahlreiche Frauen aus der Gemeinde Friedland oder aus Göttingen der Einladung zu Kaffee und Tee ins Grenzdurchgangslager, um sich mit Migrantinnen aus verschiedenen Ländern und ihren Kindern zu treffen.

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Zahra Hosseini (2.v.l.) und Barbara Decker mit ihren Kindern.

Quelle: EF

Friedland. Im Club Kakadu, dem internationalen Jugendclub, den die Caritas im Integrationszentrum betreibt, kam es zu Begegnung und Gesprächen, zum gemeinsamen Essen und zum Tanz.

Mit dem Slogan „Weit weg ist näher, als du denkst“ wirbt der Deutsche Caritasverband in diesem Jahr für seine Kampagne Globale Nachbarn. In Friedland kann das unmittelbar gelebt werden, wenn deutsche Mütter auf Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen mit ihren Familien treffen.

Als dann auch Musik erklang, erzählt Anna Stajer von der Caritas, gaben die Asylbewerberinnen ihren Gästen ein paar Kostproben der Tänze ihrer Heimat. Passend zum Erntedank gab es ein reichhaltiges Büfett mit Kuchen und viel Obst sowie von den Flüchtlingsfrauen zubereitete orientalische Köstlichkeiten.

Der Fruchthof Northeim, der Edeka-Markt Gonschior und die Bäckerei Hermann hatten mit ihren Spenden das Büfett bestückt.

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Zufluchtsort
Gemeinschaftsprojekt: Schauspieler arbeiten mit Studierenden und Bewohnern des Lagers Friedland.

Was es bedeutet, wenn das Fremdsein ein Dauerzustand bleibt, zeigt ein neues Dokumentarstück, das zur Zeit in Göttingen erarbeitet wird. Acht Masterstudierende der Fachrichtung Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie haben sich in den vergangenen zwei Semestern mit dem Grenzdurchgangslager Friedland beschäftigt.

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