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„Chemie scheint die Kinder zu fesseln“

Chemie-Vorlesung der Kinder-Uni „Chemie scheint die Kinder zu fesseln“

Wie stellt man Zahnpasta für Elefanten her? Können Flüssigkeiten leuchten? Experimente zu Fragen wie diesen hat Thomas Waitz rund 300 Kindern am Mittwoch während der Vorlesung für Chemie der Kinder-Uni gezeigt. Waitz ist Chemie-Professor an der Georg-August-Universität in Göttingen.

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Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Göttingen. Wie stellt man Zahnpasta für Elefanten her? Können Flüssigkeiten leuchten? Experimente zu Fragen wie diesen hat Thomas Waitz rund 300 Kindern am Mittwoch während der Vorlesung für Chemie der Kinder-Uni gezeigt. Waitz ist Chemie-Professor an der Georg-August-Universität in Göttingen.

Im Mittelpunkt der Vorlesung standen chemische Reaktionen unterschiedlicher Stoffe. So zeigte Waitz den Kindern beispielsweise, wie sogenannte Elefantenzahnpasta hergestellt wird, indem er Spülmittel mit Wasserstoffperoxid und Kaliumiodid in einem Standzylinder mischte. Innerhalb weniger Sekunden quoll eine große Schaummasse aus dem Gefäß. „So schnell kann man ganz viel Zahnpasta für Elefanten herstellen“, scherzte Waitz.

Die Kinder belohnten das gelungene Experiment mit tosendem Applaus und Jubel und verliehen ihrer Faszination mit Wörtern wie „geil“ und „krass“ Ausdruck.

Viel Applaus für Luminol-Experiment

Erwartungsvolle Neugier, erstaunte Kindergesichter und viel Applaus gab es auch bei den anderen Experimenten. Besonders begeistert waren die Dritt- bis Sechstklässler vom Luminol-Experiment, bei dem der Professor die Flüssigkeiten Rhodamin B und Fluorescien im Dunkeln zum Leuchten brachte. „Die Flüssigkeiten geben Energie ab und fangen an zu leuchten“, erklärte der Chemiedozent dem aufmerksamen Publikum.

„Die Kinder sind wissbegierig und aufmerksam. Chemie scheint die Kinder zu fesseln“, fasste Waitz die Reaktionen der Kinder auf die Vorlesung zusammen.

Am besten gefallen hat dem neunjährigen Anton das Elefantenzahnpasta-Experiment. Die meisten der gezeigten Experimente kannte der Schüler noch nicht.

„Mir hat alles gut gefallen“, sagte Hanna, neun Jahre alt. Sie habe etwas neues dazugelernt.

Dem achtjährigen Jakob hat die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht. „Ich bin zum ersten Mal hier und bin schon zu anderen Chemie-Seminaren angemeldet“, erzählte er.

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