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Chemiker Thomas Waitz in der Göttinger Kinder-Uni

Explosiv und brandgefährlich Chemiker Thomas Waitz in der Göttinger Kinder-Uni

„Bitte nicht nachmachen. Auf gar keinen Fall zuhause ausprobieren“, warnte Chemiker Thomas Waitz zu Beginn seiner Vorlesung in der Göttinger Kinder-Uni. Hochexplosiv und brandgefährlich ist diese am Mittwoch in ihr inzwischen 22. Semester gestartet.

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Feuer und Flamme bei der Kinder-Uni: Chemiker Thomas Waitz (m.) hat heiße Experimente vorbereitet.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Vom Brand bis zur Explosion“ hatte Waitz seine Vorlesung betitelt. Und er hat Wort gehalten: Es zischte und brodelte, Funken flogen.

Mit Begeisterung fackelte Waitz mit Assistenz von Hans-Georg Schmidt und jungen Hörern Holz, Papier, Gummibärchen oder Metalle ab. Durch ein gläsernes Röhrchen blies etwa Jungstudentin Helene Kupfer-, Zink- und Eisenpulver in die Flamme eines Bunsenbrenners. Noch eindrucksvoller als die grünliche Flamme bei der Verbrennung von Kupfer sind die leuchtend roten, gelben und violetten Flammen bei Kalium, Natrium und Lithium.

Annabell

Annabell

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„Können sich Stoffe auch selbst entzünden“, fragt Waitz und liefert die Antwort gleich selbst. Mit weißem Phosphor besprüht er ein Blatt Papier, dass kurz danach lichterloh in Flammen steht. Die Vorlesung endete mit einem Knalleffekt. Waitz lässt einen mit Knallgas gefüllten Luftballon mit einer Explosion platzen, die auch in der Magengrube zu spüren ist. Applaus und Jubel bei den 400 Zuhörern im Hörsaal.

Leandra

Leandra

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„Hunde, die besten Freunde der Menschen – auch in der Forschu

Foon-Yan

Foon-Yan

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ng“ ist das Thema der Vorlesung am Mittwoch, 3. Dezember. Anmeldung dazu ab 26. November im Netz unter kinder-uni.uni-goettingen.de.

„Es hat sich absolut gelohnt“

Chemiker Thomas Waitz hat bleibenden Eindruck hinterlassen bei der Clique aus der Albani-Schule um die Zwillinge Annabell und Valentina Orth. „Am besten hat mir gefallen, dass es am Ende richtig laut“ geknallt hat“, sagt die achtjährige Annabell.

Max

Max

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Ihre Schwester ergänzt: „Ich habe heute gelernt, dass ganz viele Dinge brennen können.“ Ihr habe das Experiment mit dem weißen Phosphor sehr gut gefallen. Während die beiden Zwillinge schon häufiger bei der Kinder-Uni waren, ist es für Leandra Späth (8) Premiere, die ihr „sehr gut“ gefallen hat. Am besten sei die Rakete gewesen, die Waitz am Ende durch den Saal hat fliegen lassen.

Auch Foon-Yan Pau war zum ersten Mal dabei. Dem Achtjährigen hat es gut gefallen. Auch er fand die Rakete am besten. Dass er so viele explosive Materialien gibt, wusste er noch nicht.
„Es hat sich absolut gelohnt“, sagt Max Musialik. Die Ballonexplosionen haben den Neunjährige begeistert.

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