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Wie eine Bar im alten Chicago

Club und Bar „Plan B“ Wie eine Bar im alten Chicago

Im ehemaligen Exil an der Prinzenstraße tut sich etwas. Dort laufen gerade die Vorbereitungen für den neuen Göttinger Club „Plan B“ auf Hochtouren. Die Eröffnung ist für nächsten Sonnabend, 29. April, geplant - dann soll es in der neuen Location Bar-, Club- und Themenabende geben.

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V.l.: Marek Dziuban (Geschäftsführer) mit Devran Demir (Inhaber).

Quelle: Wenzel

Göttingen. Eigentlich sollte „Plan B“ viel früher an den Start gehen. Doch bei den Fliesenarbeiten entdeckten die Betreiber einen alten Wasserschaden und mussten den Keller komplett sanieren. „Wir waren schon fast fertig“, erklärt Geschäftsführer Marek Dziuban. Das war im Dezember, kurz vor der geplanten Eröffnung.

Auch Isolierung und Rohrleitungen mussten herausgerissen und erneuert werden. Die neue Wasserleitung ist dafür ein technisches Highlight: Sie kann mit einer App gesteuert werden und wird automatisch alle 72 Stunden komplett mit frischem Wasser durchgespült, erklärt Dziuban.

Wie im alten Chicago

Jetzt geht es an den Feinschliff. Zahlreiche Freunde packen mit an, um dem neuen Club das gewisse Etwas zu verleihen. Die Decke funkelt in Gold, der Rest ist in loungigem Schwarz gestrichen. Die dunklen Tapeten durchziehgen goldene Streifen, und jede einzelne tragende Säule hat einen individuellen Look.

Große Kronleuchter und spacige Lampen illuminieren den Club, und gold lackierte Vinylplatten reflektieren das Licht. Schließlich solle „Plan B“ wie eine Bar im alten Chicago wirken, erklärt Dziuban.

Der Geschäftsführer war zuvor Gastronom im Jungen Theater. Aus diesem Grund gibt es im „Plan B“ auch eine kleine Bühne, auf der regelmäßig etwas aufgeführt werden soll. Dienstags soll die Gruppe der Knotentänzer die neue Location kommen, mittwochs Themenabende veranstaltet werden. Inhaber Devran Demir hat dazu bereits unterschiedliche Ideen wie Karaoke und Comedy im Kopf.

An den Wochenenden werden die Stühle vom Barbetrieb dann weggeräumt und Platz zum Tanzen geschaffen. Musikalisch wollen sich Demir und Dziuban nicht genau festlegen. „Gespielt wird alles quer Beet“, sagt Demir. „Aber die 80er und 90er müssen mehr kommen“, erklärt Dziuban. Auch Rockabilly gebe es nicht in Göttingen, dort sehen Demir und Dziuban eine Lücke, die sie schließen wollen. Ansprechen wollen sie die Altersgruppe ab 25 Jahren. Auch private Feiern seien im Plan B möglich.

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