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DRK-Kreisverband: Erste Tagung in Göttingen nach Fusion

Mehr Personal für Flüchtlingshilfe benötigt DRK-Kreisverband: Erste Tagung in Göttingen nach Fusion

Der Kreisverband Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Göttingen-Northeim hat sich nach einer Fusion vergrößert. Zur ersten gemeinsamen außerordentlichen Vertreterversammlung trafen sich jetzt rund 100 Mitglieder im Hotel Freizeit In.

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DRK-Kreisverbands-Präsident Rolf Parr, Schatzmeister Axel Rümenap, Vorstandssprecher Herbert van Loh, Susanne Schulze-Konopka (Elternhilfe für das krebskranke Kind), Vizepräsidentin Gudrun Surup und Vorstand Jutta Hartmann (v.l.).

Quelle: EF

Groß Ellershausen. Erstmals nahmen auch Vertreter der Ortsvereine des ehemaligen DRK-Kreisverbandes Münden teil. 84 Ortsvereine, 12 000 fördernde Mitglieder, 800 ehrenamtliche und 560 hauptamtliche Mitarbeiter zählt der Kreisverband und ist damit der viertgrößte in Niedersachsen.

Schwerpunkte im hauptamtlichen Bereich sind 16 Kindertagesstätten, Sondereinrichtungen und der Rettungsdienst mit jährlich rund 39 000 Einsätzen. Neben der Arbeit an der Fusion, ehrenamtlichen Aktivitäten und Blutspendeterminen engagiert sich der Kreisverband stark in der Flüchtlingshilfe. Während der vergangenen Monate seien unzählige ehrenamtliche Stunden in dieses Engagement geflossen. Unter anderem wurde gerade die Ankunft der 205 neuen Flüchtlingen in der Sporthalle des SC Hainberg auf den Zietenterrassen vorbereitet und die Flüchtlinge werden vor Ort mit betreut. Vorstandssprecher Herbert von Loh sagte, dass die personellen Kapazitäten nahezu erschöpft seien und dringend hauptamtliche Mitarbeiter gesucht werden. Rolf Parr, Vorsitzender des Präsidiums, machte Mut und betonte, dass das DRK die Herausforderungen schaffen würde. Bei der Kreisverbandsversammlung wurden außerdem je 1 500 Euro an die Elternhilfe für das krebskranke Kind und an die Bonveno GmbH gespendet, über die das DRK zusammen mit vier weiteren Wohlfahrtsverbänden zwei Flüchtlingswohnheime in Göttingen betreibt.

Von Katrin Westphal

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