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„Das Labyrinth der Wörter“

Abschluss der Kinder- und Jugendbuchwoche „Das Labyrinth der Wörter“

„Wir finden, Sprache ist ganz wichtig.“ Mit diesen Worten hat Elke Moeken, Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes Göttingen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag die Zuhörer bei der letzten Veranstaltung im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche im Jungen Theater (JT) in Göttingen begrüßt.

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Die JT-Schauspieler Agnes Giese, Karsten Zinser und Jan Reinartz (v. l.) tragen aus dem Buch „Das Labyrinth der Wörter“ in einfacher Sprache vor.

Quelle: Christoph Mischke

Northeim/Göttingen. Die GEW hatte die Veranstaltung zum 48. Mal in Göttingen und zum nunmehr fünften Mal in Northeim organisiert. Das Motto lautete in diesem Jahr „Wege finden - Wendepunkte und Weggefährten“. und sollte die Schüler animieren, sich auf den Weg durch das Labyrinth der Wörter und Bücher zu begeben und den richtigen Weg zu finden.

Projektleiterin Marion Zweckstetter bilanziert: Acht Autoren hielten während der Woche etwa 85 Lesungen in Schulen, davon 15 in Northeim. Hinzu kamen drei Lesungen in einfacher Sprache. So wie die Abschluss-Veranstaltung im Jungen Theater. Mehr als 100 Schüler unter anderem von der Göttinger Heinrich-Böll-Schule, der Schule am Tannenberg oder der Käthe-Kollwitz-Schule, lauschten den drei JT-Schauspielern Agnes Giese, Karsten Zinser und Jan Reinartz, wie sie ihnen von Germain und Margerite darboten. Beide sind Protagonisten des Romans „Das Labyrinth der Wörter“ von Marie-Sabine Roger, der in einfache Sprache übertragen wurde. Als eine tolle Sache bezeichnete einer der Lehrkräfte die Lesung im JT. Hier bekämen die Förderschüler Zugang zu Dingen, die ihnen sonst verwehrt seien. Mit den Lesungen in einfacher Sprache habe man gezielt Förderschüler mit kognitiven Schwierigkeiten oder Sprachschüler ansprechen wollen, erklärt Zweckstetter.

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