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„Von Nachbarn für Nachbarn“

Weststadtfest „Von Nachbarn für Nachbarn“

Zum achtzehnten Mal organisierten das Stadtteilbündnis „Weststadtkonferenz“ und das Kulturzentrum Musa am vergangenen Sonnabend das Weststadtfest an der Hagenwegbrücke. An der Uferpromenade der Leine sorgten viele Stände und Aktionen für ein buntes Programm für Besucher jeden Alters. 

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Die Leineaue bei der Hagenwegbrücke verwandelte sich zum 18. Mal in eine bunte Kultur- und Spielmeile.

Quelle: Heller

Göttingen. Unter dem Motto „von Nachbarn für Nachbarn“ besuchten nach Aussagen von Organisatorin Gabi Radinger rund 700 Menschen das Fest, das vor allem „von den Einrichtungen, die sich engagieren, lebt“. Besonders freue sie sich über die Kinderaktionen, meinte Radinger. Insgesamt hatten sich außer der Musa rund 15 weitere soziale Einrichtungen aktiv beteiligt. Diese Vielfältigkeit spiegele auch den Charakter des Stadtteils wider: „Ich mag das, dass es hier bunter ist, und empfinde das als Bereicherung“, sagte die Organisatorin, die bei der Musa für Stadtteilarbeit und Kulturprojekte zuständig ist. 

Zum achtzehnten Mal organisierten das Stadtteilbündnis „Weststadtkonferenz“ und das Kulturzentrum Musa am vergangenen Sonnabend das Weststadtfest an der Hagenwegbrücke. An der Uferpromenade der Leine sorgten viele Stände und Aktionen für ein buntes Programm für Besucher jeden Alters.

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Günter Barwanietz von der Beschäftigungsförderung Göttingen, die zugleich Träger des Stadtteilzentrums ist, sagte: „Das Fest macht allen Beteiligten Spaß und Freude.“ Exemplarisch für das interkulturelle Weststadtfest stand das Projekt vom Stadtteilzentrum „Mama näht deutsch“: Migrantinnen verkauften selbst angefertigte Ware – vom Kissen bis zum Halstuch. „Wir versuchen, durch die gemeinsame Arbeit Sprache als Hürde auszugleichen“, erklärte Barwanietz. 

Bei dem jährlichen Fest, das etwa zur Hälfte von der Stadt finanziert wird, versuche man „immer noch einen draufzusetzen“, erzählte Organisatorin Gabi Radinger. In den Vordergrund des Festes stellte Sozialarbeiterin Sandra Klüß von der Straffälligenhilfe „Kontakt in Krisen“ das Miteinander: „Wir wollen zeigen, dass wir dazugehören.“

Von Yannick Höppner

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