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Beim Wetter ist der Wurm drin

Zwischenbilanz der Freibadbetreiber Beim Wetter ist der Wurm drin

Die Zwischenbilanz der Freibadbetreiber im Landkreis Göttingen nach den Sommerferien fällt durchwachsen aus. Die Besucherzahlen sind nicht zufriedenstellend. Grund dafür sind wechselhafte Wetterlagen mit wenig Sonnenschein.

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Im Freibad Duderstadt ist die Bilanz etwas besser.

Quelle: Richter

Göttingen. Im Naturschwimmbad Seeburg sind die Besucherzahlen bisher gering im Vergleich zu den vorigen Jahren. „Beim Wetter ist irgendwie der Wurm drin“, konstatiert der Freibad-Betreiber Dieter Weidemann. Es sei ja nicht kalt, aber es seien zu viele Wolken am Himmel. Dies führe zu Einbußen.

Ins Schwarze getroffen

Minigolf und Volleyball liefen gut, aber zum Schwimmen sei das Wetter meist nicht geeignet. Der August könne einiges wieder wettmachen, aber auch da seien die Vorhersagen bis jetzt eher mau. Zudem seien die Ferien schon vorbei. Etwas besser fällt die Bilanz im Freibad Duderstadt aus. Dort wurden bis Juli etwa 25 000 Gäste gezählt, nicht viel weniger als im Vorjahr zur gleichen Zeit. „Bis zum Ende der Saison hoffen wir auf 50 000 Besucher“, erläutert Schwimmmeister Uwe Tuma, „Wir sind alle motiviert, aber die Gästezahlen hängen sehr vom Wetter ab.“

„Der Siebenschläfer hat ins Schwarze getroffen“, sagt Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit (GoeSF), „Da hilft kein Jammern.“ Im vorigen Jahr besuchten insgesamt 238 000 Badegäste die drei Göttinger Freibäder. In dieser Saison wurden bisher nur 118 000 Gäste gezählt. Die Besucherzahlen können stark schwanken. So war in Göttingen die Saison 2006 sehr erfolgreich mit knapp 250 000 Badegästen, im Jahr darauf zählte man jedoch lediglich 152 000. Generell sei es immer gut für die Saison, wenn es zu Beginn viel Sonne gebe, erklärt Frey.

Es gab schon schlechtere

Auch im Erlebnisbad Dransfeld sieht man die Zahlen skeptisch. „8000 Gäste weniger als im Vorjahr sind schon ein Stück“, sagt Schwimmmeister Matthias Corde. In diesem Jahr wurden bisher 21 500 Besucher gezählt. Im Rosdorfer Freibad gab es bis Ende Juli vorigen Jahres 35 000 Badegäste, in diesem Jahr nur 31 000. Badleiter Detlev Haberlandt hält die Saison für durchwachsen, aber es habe schon schlechtere gegeben. Mit 15 500 Besuchern erreicht das Ratsburgbad Reyershausen in Bovenden 86 Prozent der Vorjahresbesucher. Das Mündener Hochbad zählte bis Juli 29.000 Freibadgänger, im Vorjahr waren es 35 000. „Die Regentage merkt man schon, auch bei 25 Grad Celsius“, sagt der Verantwortliche Carsten Linke. Bis zum Mittwoch, 3. August, waren in dieser Saison 11350 Besucher im Freibad Hardegsen.

Nun setzen die Freibadbetreiber auf eine Schönwetterperiode im August. Dann wird darüber entschieden, wie lange die Freibadsaison noch dauert. Sie endet normalerweise am 4. oder 11. September. Ein Monat bleibt also noch, um die negative Statistik zu drehen. mb

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