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„Das hat Kalli verdient“

Neujahrsempfang in Holtensen „Das hat Kalli verdient“

Neujahrsempfänge kommen meist nicht überraschend. Neujahrsempfänge des Ortes Holtensen mit der Vergabe des Titels Ehrenortsbürgermeister hingegen schon. Am Freitag, 5. Februar, haben Holtensens Ortsrat sowie Vertreter des Rats der Stadt Göttingen Karl Wille (SPD) geehrt.

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Erinnerungen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Holtensen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Er sei der jüngste aller Ehrenortsbürgermeister der Stadt, behauptet Hans-Peter Suermann in der Mehrzweckhalle Holtensens vor 150 Besuchern. „Weil ich auch der einzige bin“, antwortet der 76-Jährige dem Ersten Stadtrat und lacht. Seitdem Wille in den 60er-Jahren der SPD beigetreten sei, habe er in seinem Geburtsort viel bewegt, fasst Suermann zusammen – seit 1968 in politischer Verantwortung.

In seine Amtszeit als Ortsbürgermeister ab 1982 fielen unter anderem der Bau des Kindergartens, der Mehrzweckhalle sowie der Ortsumfahrung: vieles von dem der Ort heute profitiere, meint Ortsbürgermeisterin Karla Busch. Sie sei 2011 zwar ein schweres Erbe angetreten, doch der Ortsrat Holtensen sei parteiübergreifend immer geschlossen aufgetreten – das habe positive Effekte gehabt. Im Speckgürtel Göttingens habe sich Holtensen zu einem beliebten Wohnort entwickelt.

Die viele ehrenamtlichen Tätigkeiten im Ort hob Busch loben hervor. Dass die Busanbindung Holtensens eventuell überdacht werden solle, wie Helmi Behbehani (SPD) verkündete, gab viel Applaus. Die Bürgermeisterin fand auch Worte für Wille: Seine Arbeit sei beispielhaft. Diese hätte er ohne „die Rückendeckung“ seiner Frau Ilse nicht leisten können, meint der 76-Jährige. Aber dennoch sei der Titel des Ehrenortsbürgermeisters – der erst in verschiedenen Sitzungen des Rates der Stadt Göttingen beschlossen werden musste – gerechtfertigt, meint Busch. „Das hat Kalli verdient.“

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