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Debatte um Landolfshäuser Ortsdurchfahrt

Abbiegehilfe oder Tempo 50 Debatte um Landolfshäuser Ortsdurchfahrt

Wo ein Ort beginnt und endet, ist nicht so einfach zu ändern, auch nicht durch ein Baugebiet – zumindest nach dem Straßenverkehrsrecht nicht. Die Gemeinde Landolfshausen möchte das Ortseingangsschild etwas versetzen, vor die geplante Erschließungsstraße in das Neubaugebiet Strautfeld. Mit dem Plan kommt die Gemeinde aber wahrscheinlich nicht durch, obwohl das einige zehntausend Euro sparen würde.

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Das Neubaugebiet Strautfeld in Landolfshausen

Quelle: Richter/Archiv

Landolfshausen. Das Problem ist die festgelegte Ortsdurchfahrt und der sogenannte OD-Stein. Auf den kommt es an. Eine Ortsdurchfahrt ist nur dort, wo Anlieger von ihren Grundstücken auf die Straße kommen können. Bei einer Erschließungsstraße in das Neubaugebiet ist das nicht der Fall. Die Landesstraßenbehörde und der Landkreis signalisierten, dass das Ortseingangsschild nicht so einfach zu versetzen sei. Außerorts ist auf Landesstraßen eine Linksabbiegespur nötig, zumindest eine abgespeckte Form als sogenannte Abbiegehilfe. Eine Verbreiterung der Landesstraße 574 am Ortsausgang von Landolfshausen Richtung Groß Lengden kostet die Gemeinde rund 20 000 Euro plus fast noch einmal diese Summe als Abstandszahlung an das Land für die künftige Unterhaltung der neuen Straßenfläche.

Diese Kosten will die Gemeinde möglichst vermeiden, um die Erschließung des Neubaugebietes nicht zu verteuern. Die Gemeinde stellte den Antrag, den OD-Stein zu versetzen. Die Straßenverkehrsbehörden sind immerhin noch am Prüfen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, erklärte die Kreisverwaltung auf Anfrage. Der Landkreis prüfe noch und werde voraussichtlich diese Woche mit der Gemeinde Kontakt aufnehmen und das Ergebnis der Prüfung vorstellen. Die Gemeinde habe Gelegenheit, sich zu äußern und ergänzende Argumente vorzutragen, so Sprecher Ulrich Lottmann. Danach gebe es eine abschließende Entscheidung. ft

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