Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Debatte um anonyme Spenden an die Stadt

Göttingen Debatte um anonyme Spenden an die Stadt

Soll die Stadt Göttingen Spenden nur noch annehmen, wenn die Spender namentlich bekannt sind? Das hat die CDU/FDP-Gruppe am Freitag im Rat der Stadt gefordert – und wurde zunächst erst einmal mächtig abgeschmettert.

Voriger Artikel
Diskussion um grüne Flachdächer
Nächster Artikel
Appell an die Polizeispitze
Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Dennoch wollen die Ratspolitiker im Finanzausschuss weiter über den Antrag diskutieren. CDU und FDP hatten zuvor bereits kritisiert, dass die eigentlichen Stifter des neuen Denkmals für die Göttinger Sieben am Bahnhof anonym geblieben sind. Es wurde im vergangenen Herbst aufgestellt und enthüllt. „Selbst wenn alles in Ordnung ist, hat so ein Verfahren immer ein Geschmäckle“, kritisierte im Rat Felicitas Oldenburg (FDP).

Es könne der Eindruck entstehen, jemand wolle Entscheidungen der Stadt damit beeinflussen. Spenden müssten uneingeschränkt transparent sein. Dann aber müsste auch bei den vielen Spenden von Fördervereinen an die städtischen Schulen jedes Vereinsmitglied namentliche aufgelistet werden, konterte für die SPD Christian Henze - „und das will doch wohl keiner von uns“. Denkbar sei aber eine künftige städtische Transparenz-Regel nur bei Großspenden, ergänzte Pirat Martin Rieth. Der Antrag wurde einstimmig an den Fachausschuss überwiesen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis