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Debatte um öffentliche Daten

Grundsätzlich bereit Debatte um öffentliche Daten

Grundsätzlich ist die Stadt Göttingen bereit, alle ihre Daten, die keinem besonderen Schutz unterliegen, digital für jeden zugänglich zu machen. Vorerst aber will die Verwaltung die Initiative G8-Open-Data-Charter auf Eis legen, bis bundesweit einheitliche Standards vorliegen. 

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Quelle: CH

Göttingen. Luftaufnahmen von der Stadt, Basisdaten der städtischen Finanzen oder auch  Bebauungspläne – alles per Internet schnell einsehbar, vergleichbar und frei zur weiteren Verarbeitung? Das steht hinter einer Bundesinitiative G8-Open-Data-Charter. Danach sollen alle staatlichen Daten auf einfachem weg digital von allen verwendbar sein. Inzwischen gibt es dazu einen Aktionsplan, die Charter nach einheitlichen Standard bundesweit umzusetzen. Vor diesem Hintergrund soll auch Göttingen aktiv werden, hatten die Piraten im Rat der Stadt im vergangenen Jahr gefordert.

Jetzt gibt es dazu eine Stellungnahme der Stadtverwaltung: Sie zögert. Damit die Open-Data-Bemühungen zum Erfolg führen, seien gute rechtliche Rahmenbedingungen erforderlich, heißt es in einer Vorlage für den Personalausschuss des Rates. Sie müssten auch rechtliche Probleme ausschließen. Daran arbeite eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe.

Wenn ihre Arbeit  abgeschlossen sei, wolle die Verwaltung den Antrag wieder aufnehmen. Bis dahin wolle sie ihre Hausinterne „Schriftgutverwaltung“ technisch und formal so gestalten, dass ein Übergang dann leichter möglich ist. Über diesen Vorschlag berät der Ausschuss am Montag, 18. Januar, um 16 Uhr in Raum 126 im Neuen Rathaus us

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