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Delegation aus Uelzen besucht Güntersen

„Echte Gemeinschaft, die etwas bewegen will“ Delegation aus Uelzen besucht Güntersen

Seit 2010 gibt es im Ort das Modellprojekt „Dorf mit Zukunft“, im März haben Einwohner den Verein „Güntersens Zukunft gegründet – jetzt sind diese Aktivitäten auch in Uelzen auf Interesse gestoßen. Eine Delegation aus dem nordniedersächsischen Landkreis war am Sonnabend zu Besuch.

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Quelle: Hinzmann/Archiv

Güntersen. „Wir sind hier, um Ideen abzugreifen“, sagte Hans-Jürgen Drögemüller. Die könnten zwar nicht  unbedingt eins zu eins umgesetzt werden, aber das mache nichts: „Was zählt, ist die Inspiration.“

Der Uelzener SPD-Kreistagsabgeordnete war eines von rund 15 Mitgliedern der Gruppe, welche die 220 Kilometer lange Reise nach Güntersen unternommen hatte. Organisiert hatte den Trip der Verein „Alena – Raum für Ideen“, dessen Ziel es ist, die Region Uelzen als eine „zukunftsfähige Region mit einem attraktiven Lebens- und Arbeitsumfeld“ zu erhalten.

Bei ihrem Rundgang durch den Ort, auf dem sie sich unter anderem den Dorfladen, die alte Schule samt Leihbücherei, die Kirche sowie das historische Spritzenhaus ansahen, sparten die Besucher nicht mit Lob. „Es wird deutlich, dass hier eine echte Gemeinschaft herrscht, die etwas bewegen will“, sagte Dorothe Lindloff. Ernestine Monville-Raabe lobte das „unglaubliche Engagement“, das mit dem Betrieb der Leihbücherei verbunden sei. Sabine Böttcher, von Beruf Architektin, hob die „gut erhaltene dörfliche Struktur“ hervor. Und Eva Neuls begeisterte sich vor allem für die Idee, wie im Dorf Kinder- sowie Altenbetreuung organisiert werden soll: „Ein sehr spannender Ansatz.“

Die Uelzener waren durch einen Radiobeitrag auf NDR Info auf Güntersen aufmerksam geworden. Er hoffe, dass der Kontakt ausgebaut und intensiviert wird, sagte Güntersens Ortsbürgermeister Norbert Hasselmann (Grüne). Er freue sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.   

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