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Demo gegen Abschiebungen nach Afghanistan

"Bleiberecht für alle" Demo gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Rund 100 Menschen haben am Sonnabend in der Göttinger Innenstadt gegen Abschiebungen nach Afghanistan demonstriert. Nach einer Auftaktkundgegung startete ein Demozug durch die Fußgängerzone.

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Quelle: mib

Göttingen. Der Protest richtete sich gegen die Pläne der Bundesregierung, Geflüchtete nach Afghanistan abzuschieben. Das Land sei keineswegs sicher. Jeder, der Zeitung lese, könne das wissen, sagte ein Sprecher des Bündnisses gegen Abschiebung. "In Afghanistan herrscht Krieg", sagte er. 2015 seien dort mehr Zivilisten ums Leben gekommen als in den 15 Jahren zuvor. Zu behaupten, Afghanistan sei sicher, sei Heuchelei, sagte der Sprecher.


Die geplanten Abschiebungen bezeichnete er als "Angriff auf das Asylrecht", "als Angriff auf Menschenrechte". In dem Aufruf zur Demo heißt es: "Wir afghanischen Geflüchteten in Deutschland organisieren deshalb diese Demonstration um gegen dieses schmutzige Geschäft zu protestieren und für unsere Menschenrechte einzutreten. Wir wollen unsere Stimmen bei der deutschen Regierung und den zuständigen Behörden hörbar machen."

 
Unter den Demoteilnehmern waren viele afghanische Geflüchtete. Die Polizei begleitete die Demo durch die Innenstadt.

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