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Demonstration: Übergriffe „äußerst wahrscheinlich“

Friedlich gegen Burschen Demonstration: Übergriffe „äußerst wahrscheinlich“

Friedlich und laut haben am Freitagnachmittag, 6. August, gut 180 vorwiegend jugendliche Anhänger der linken Szene gegen die in Göttingen vertretenen Burschenschaften demonstriert.

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Demo gegen Burschenschaften: 180 linke Jugendliche machten mit.

Quelle: Theodoro da Silva

Für Verärgerung sorgte, dass das Ordnungsamt der Stadt die Marschroute kurzfristig verlegt hatte, weil es Übergriffe aus dem Demozug heraus gegen Objekte der Burschenschaften Hannovera und Brunsviga fürchtete.

Es werde als „äußerst wahrscheinlich“ erachtet, dass Sachbeschädigungen durch Stein- und Farbbeutelwürfe versucht würden. Die Verfügung der Stadt listet seit März 2010 sechs Sachbeschädigungen von zerstörten Scheiben über Farbbeutelwürfe bis zum Anzünden von Mülltonnen als bisher registrierte Delike auf.

Anders herum beklagten die Demonstranten, dass bei dem Vorfall am 21. Juli eine Gruppe von Antifaschisten von Burschenschaftlern angegriffen worden sei. Statt die Angreifer zu verfolgen, habe ein Zivilpolizist einen 16-Jährigen überwältigt, 30 Minuten festgehalten und ihn erkennungsdienstlich behandeln lassen, ohne ihm zu sagen, was ihm vorgeworfen werde. Das habe der Jugendliche erst aus dem Bericht des Tageblattes erfahren.

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Burschen gegen Antifa

Eine Auseinandersetzung zwischen Burschenschaftlern und einer Gruppe Jugendlicher, die sich der antifaschistischen Szene zurechnen, hat am Freitag ein Nachspiel: Am 6. August ab 16 Uhr will die Antifa-Jugend Göttingen auf dem Wilhelmsplatz „gegen rechte Gewalt und Repressionen“ demonstrieren.

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