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Demonstration gegen AfD-Veranstaltung in Northeim

Mitglieder provozieren Grüne, Jugend, Linke und Mitstreiter Demonstration gegen AfD-Veranstaltung in Northeim

Etwa 50 Demonstranten haben am Freitag auf dem Northeimer Münster gegen eine Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) protestiert. Der Demonstration und Mahnwache unter dem Motto „Kein Fußbreit dem Rechtspopulismus“ hatten sich auch Mitglieder der Partei Die Linke sowie Northeimer Ratspolitiker von SPD und CDU angeschlossen.

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Demo mit Transparenten gegen Versammlung.

Quelle: Schubert

Northeim. Die Situation blieb weitgehend ruhig. Polizisten griffen nur kurz ein, als junge AfD-Mitglieder versuchten, die Demonstranten mit lauten Rufen und Plakaten zu provozieren.

Auf Einladung der AfD-Sektion Northeim sollte die stellvertretende Bundesvorsitzende, Beatrix von Storch im Bürgersaal des St.-Blasien-Klosters über „Euro, Familie und Zuwanderung“ referieren. Sie sprach hinter verschlossenen Türen vor etwa 40 bis 50 Anhängern der AfD. Die Veranstaltung war als öffentliche Diskussionsrunde angekündigt, eingelassen wurden nur Mitglieder. Auch Medienvertreter wurden abgewiesen.

„Wir wollen zeigen, dass es in Northeim noch etwas anderes gibt und die Stadt tolerant und weltoffen ist“, sagte Karoline Otte von der Grünen Jugend Northeim. Auf ihren Transparenten warben die Demonstranten auch für eine offene Willkommenskultur und die Aufnahme von Flüchtlingen. Dabei riefen sie wiederholt: „Kein Mensch ist illegal, Bleiberecht überall.“

Kurzfristig schien die Lage zu eskalieren, als junge AfD-Mitglieder auf die Demonstranten zugingen, und dabei Schilder mit dem Text „Linksextremismus stoppen“ hielten. Darauf waren Parteilogos der Grünen Jugend und Jusos abgebildet, die von einem skizzenhaft dargestellten Mitglied der „Jungen Alternative Niedersachsen“ in einen Müllkorb gesteckt werden. Sie wurden darauf von Polizisten ermahnt und von älteren AfD-Mitgliedern zurückgerufen.

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