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Denkmal-Fehler in Göttingen immer noch rätselhaft

Satz mit X Denkmal-Fehler in Göttingen immer noch rätselhaft

In dieser Woche soll ein fehlerfreies Ersatz-Segment für das umstrittene neue Denkmal für die „Göttinger Sieben“ gegossen werden. Das bestätigte ein Sprecher der Stiftung Niedersachsen. Zugleich dementierte er Berichte, nach denen die Künstlerin Christiane Möbus die Reparatur selber bezahlen werde.

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Ein X fehlt am Denkmal für die Göttinger Sieben.

Quelle: Heller

Göttingen. Der Fall hatte kürzlich bundesweit Aufsehen erregt: Wenige Tage nach der Enthüllung des schon zuvor umstrittenen Denkmals stellte sich heraus, dass es in seiner oberen Kappe aus Bronze eine falsche Jahreszahl enthält. Dort wir in römischen Ziffern die Thronbesteigung von Ernst August von Hannover mit 1827 angegeben. Tatsächlich regierte er seit 1837, dem Jahr, in dem auch die sieben berühmten Göttinger Professoren gegen die Aufhebung der Landesverfassung protestierten. Bei der Übertragung der Daten vom bekannten Reiterdenkmal in Hannover auf den Großteiles nachempfundenen Sockel in Göttingen fehlt ein X in der Zahl.

Inzwischen ist klar, dass eines von sechs Segmenten, aus denen die Bronzeplatte zusammengesetzt ist, neu gegossen und die Zahl korrigiert wird. Wann das fehlerhafte Stück in Göttingen herausgetrennt und das neue Segment eingesetzt wird, sei aber noch nicht bekannt, sagte am Montag Matthias Dreyer, Leiter des Künstlerhauses der Stiftung Niedersachsen. Sie war für die unbekannten Stifter des Denkmals aufgetreten.

Nach wie vor unklar sei auch die Fehlerursache. Entsprechend schwer sei es, einen Schuldigen auszumachen, so Dreyer. Das X müsse irgendwo auf dem Produktionsweg von der Datenaufnahme bis zur fertigen Gießform verloren gegangen sein. Erst wenn das geklärt sei und die Rechnung für die Reparatur vorliege, werde entschieden, wer die Kosten übernimmt. Ein Rundfunksender hatte am Wochenende berichtet, Möbus bezahle die Reparatur aus eigener Tasche.

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