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Denkmalbau vor dem Göttinger Bahnhof hat am Dienstag begonnen

Millimetergenau Stein an Stein Denkmalbau vor dem Göttinger Bahnhof hat am Dienstag begonnen

Die ersten Granitplatten für das Denkmal auf dem Göttinger Bahnhofsvorplatz sind gesetzt. Steinmetz Kemal Fejzuli und Maurer Thorsten Alder von der Firma Kaufhold haben mit dem Bau des Mahnmals für die Göttinger Sieben begonnen. Drei Wochen lang werden die Handwerker jetzt Stein an Stein fügen.

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Steinmetz Kemal Fejzuli und Maurer Thorsten Alder von der Firma Kaufhold haben mit dem Bau des Mahnmals für die Göttinger Sieben begonnen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Für die Dauer der Bauarbeiten haben Fejzuli und Alder in Göttingen Quartier bezogen. „Ich finde das ganz schön, man lernt neue Leute kennen und freut sich, am Wochenende die Freundin zu sehen“, sagt Alder.

Die Arbeit auf dem Bahnhofsplatz allerdings sei ein wenig „wie im Mittelalter“: Um die bis zu 3,5 Tonnen schweren Granitplatten dorthin zu hieven, wo sie laut Plan millimetergenau montiert werden müssen, bedienen sie sich eines schlichten Portalkrans statt eines Gabelstaplers, „wir dürfen die umliegenden Flächen nicht belasten“, erklärt Alder.

Die Granitplatten werden um den Betonsockel herum angebracht. Auf der Plattform soll der Hufabdruck eines Pferdes zu sehen sein: Der Granitsockel ist ein Nachbau des Reiterstandbilds von König Ernst August am hannoverschen Bahnhof.

In Hannover lautet die Inschrift „Dem Landesvater sein treues Volk“. Der reiterlose Sockel in Göttingen wird mit dem Satz „Dem Landesvater seine Göttinger Sieben“ sowie den Namen der berühmten sieben Professoren und der Künstlerin Christiane Möbus beschriftet sein. Vor allem letztgenanntes hatte im Vorfeld die Kontroverse um das Denkmal befeuert.

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