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Der Countdown läuft

Vorbereitungen für Sartorius-EM-Village fast abgeschlossen Der Countdown läuft

Die Leinwand hängt, die Beamer laufen, das Fernsehbild ist da: Göttingens größtem Public-Viewing-Event beim Sartorius-EM-Village steht nichts mehr im Weg. Trotzdem gibt es noch jede Menge zu tun und der Aufbau in der Lokhalle läuft gerade auf Hochtouren.

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Letzte Arbeiten vor dem ersten Anpfiff: Für 5500 Fans ist Platz beim Public Viewing in der Göttinger Lokhalle.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Der Countdown hat begonnen, denn 90 Minuten vor Anpfiff des Deutschlandspiels am Sonntag werden auch die Türen der Lokhalle geöffnet. Platz ist für rund 5 500 Fans. Während der Fußball-Europameisterschaft werden dort alle Deutschland-Spiele live übertragen.

Seit Dienstag Abend bauen etwa 30 Helfer das Sartorius-EM-Village auf. Etliche Meter Kabel wurden bereits verlegt und 400 Meter Traverse verbaut. 1 124 Sitzplätze sind ebenfalls schon aufgebaut, auch die Tribüne und das Podest für Rollstuhlfahrer stehen. Über 100 Tonnen wiegt das gesamte Material.

Im Zentrum des Geschehens steht beziehungsweise hängt allerdings die riesige Leinwand: Mit einer Fläche von rund 90 Quadratmetern gilt sie als eine der größten Leinwände Deutschlands: Sie ist 12,7 Meter breit und 7,2 Meter hoch. Sechs Stunden hat ihr Aufbau gedauert: Am Boden wurde die Leinwand in Traversen eingespannt und dann mit Motoren hochgezogen, erzählt Patrick Sasse, Projektleiter bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG). Während der Spiele werden zwei Beamer die Bilder auf die Leinwand zaubern: Das gebe eine „fantastische Bildsituation, weil wir zwei Beamer-Bilder überlappen lassen“, sagt Organisator und Veranstalter Lutz Renneberg. Außerdem geht er damit auf Nummer sicher, falls ein Gerät ausfällt.

Jede Menge Unterhaltung gibt es auch Drumherum. Besonders beliebt sei laut Renneberg das Torwandschießen und das EM-Tipp-Spiel, bei dem es viele Preise zu gewinnen gibt. Außerdem stehen jede Menge Getränke und Speisen im Angebot: „Es gibt das übliche Stadionprogramm“, verrät Renneberg. Dabei stünden vor allem Bratwurst und Bier hoch im Kurs. Wenn das Turnier für das deutsche Team richtig gut läuft, könne die 100 Hektoliter-Bier-Marke überschritten werden.

Die Besucherzahl hängt vom Turnierverlauf ab. „Wenn Deutschland das Viertelfinale erreicht, dann läuft‘s“, erklärt Renneberg. Im Moment sei die Resonanz sehr gut. Der Kartenverkauf sei allerdings „in erster Linie ein Tageskassen-Geschäft“, sagt Renneberg. Nur ein Drittel der Karten würden über den Vorverkauf veräußert. Ob alles klappt, stellt sich Sonnabendabend heraus: Dann will das gesamte Orga-Team die Partie England gegen Russland verfolgen. Bevor am Sonntag das Fußball-Fieber in der Lokhalle steigt. wes

Tickets und Spiele

Der Ticketverkauf für das Sartorius-EM-Village hat begonnen. Karten sind für alle Vorrundenspiele der deutschen National-Elf in den Tageblatt-Geschäftsstellen in Göttingen und Duderstadt, Weender Straße 44 und Marktstraße 9, erhältlich. Die Spiele: Sonntag, 12. Juni, 21 Uhr: Deutschland – Ukraine Donnerstag, 16. Juni, 21 Uhr: Deutschland – Polen Dienstag, 21. Juni, 18 Uhr: Deutschland – Nord-Irland. Auch alle weiteren Spiele mit deutscher Beteiligung werden gezeigt.            

Die Spiele:
Sonntag, 12. Juni, 21 Uhr:
Deutschland – Ukraine
Donnerstag, 16. Juni, 21 Uhr:
Deutschland – Polen
Dienstag, 21. Juni, 18 Uhr:
Deutschland – Nord-Irland

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