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„Der Landkreis kann besser aufgestellt werden“

Fünf zentrale Forderungen der FDP-Landratskandidatin Felicitas Oldenburg „Der Landkreis kann besser aufgestellt werden“

Sie ist die einzige Frau, die bei der Landratswahl antritt: Felicitas Oldenburg. Im Tageblatt erläutert die FDP-Kandidatin ihre fünf zentralen Forderungen.

Wirtschaftsförderung gezielt.

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Felicitas Oldenburg.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Als Innovationsregion kann der Landkreis noch besser aufgestellt werden“, so Oldenburg. „Kurze Wege bei Genehmigungen, koordinierte Gewerbeflächen, Innovationszentren.“ Betriebe bräuchten qualifiziertes Personal, weshalb eine Veränderung der Inhalte der Berufsausbildung notwendig wäre. Außerdem soll ein integriertes junges Tourismuskonzept mit Studentenbeteiligung moderiert werden.

Verkehrsanbindungen stärken. „Der größere Landkreis soll auch verkehrlich zusammenwachsen“, findet Oldenburg. Dazu gehöre ein Mix aus öffentlichem Personennahverkehr und PKW-Verkehr mit mehr Park-and-Ride-Möglichkeiten, sowie deutlich verbesserte Fernradwege. „Eine Fahrkarten-Flatrate für kurze Zeit ist der falsche Weg, da nicht dauerhaft finanzierbar.“ Ein intelligentes Abfragesystem nach Art des Ecobus und intensivierte Netzplanung mit der ganzen Region samt Northeim würden das bestehende Angebot von Bus und Bahn verbessern.

Demographischen Wandel gestalten. „Der demographische Wandel erfordert kluge Anpassung, nicht Einzelmaßnahmen als Tropfen auf den heißen Stein“, erklärt die Landratskandidatin. Die FDP setze sich daher gleichermaßen für Jugendförderung wie seniorengerechte Umgestaltung der Wohnungen ein. „Lieber praktisch handeln als tausend Konzepte drucken. Dazu zählt auch der Breitbandausbau für Telemedizin und die Betreuung vor Ort durch Pflegekräfte.“ Eine Ausbildungsoffensive sei das beste Mittel für Perspektiven der Jugend. Vielfältige Schulen in erreichbarer Entfernung seien wesentlich für die Entscheidung junger Familien, im ländlichen Raum zu wohnen, sagt Oldenburg.

Integration und Bürgerbeteiligung. Die Flüchtlingsintegration verlange den Kommunen viel ab, so dass der Landkreis sich verstärkt in die Förderung von Sprachkursen und beruflicher Bildung einbringen müsse. Freien Zugang zu Verwaltungsinformationen im Rahmen des Datenschutzes ermögliche außerdem eine Informationsfreiheitssatzung, so dass tiefgreifende Änderungen wie bei der landschaftsprägenden Windkraftplanung früh erkennbar und diskutierbar seien.

Kultur und Sport stärken.„Der Landkreis kann und sollte sich in Sportförderung und Kultur mehr einsetzen“, fordert Oldenburg. Beides führe zu attraktiven Ortschaften. Aktivierender Gesundheitssport für Senioren und die tägliche Sportstunde für jeden Schüler seien vom Landkreis zu unterstützen. bk

Alle Beiträge zur Kommunalwahl: www.gturl.de/kwgoe16

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