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Detlev Jarchow aus Wolbrechtshausen ist „Wettkönig des Herzens“

Ein Kuss von Diane Keaton Detlev Jarchow aus Wolbrechtshausen ist „Wettkönig des Herzens“

„Ihr seid die Wettkönige des Herzens“ – Mit diesen Worten ist Detlev Jarchow mit seiner Wettpartnerin Angelika Möhle nach der Show „Wetten dass…?“ verabschiedet worden. Seine Mausefallen-Wette hat der Wolbrechtshäuser auf Anhieb und ohne Fehler gewonnen.

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Bekommt von Wettpatin und Weltstar Diane Keaton einen Kuss: Detlev Jarchow aus Wolbrechtshausen.

Quelle: ZDF/Sascha Baumann

Wolbrechtshausen/Erfurt. Im Mausefallen-Museum im Harz hatte der Forstingenieur die Idee zu der Wette. Am Sonnabend führte er vor, dass er Mausefallen am Klang unterscheiden kann. 30 Fallen standen in der Show bereit. Vier von fünf musste der Wolbrechtshäuser erkennen. Dabei versperrten ihm kleine weiße Mause auf einer schwarzen Brille die Sicht.

Wenn seine Wettpartnerin und Kollegin die ausgeloste Falle spannte, verhinderten Kopfhörer – ebenfalls mit weißen Mäusen verziert – dass Jarchow Schlüsse aus dem Spanngeräusch ziehen konnte. Ohne Fehler benannte der Wolbrechtshäuser die Fallen – wie schon bei den Proben, erzählt er. Seit März habe er fünf bis zehn Stunden in der Woche geübt. Wenn seine Arbeitskollegin aus Lütgenrode keine Zeit hatte, habe ihm ein Nachbar geholfen.

„Für Aufregung war keine Zeit“, erzählt Jarchow, der in der Sendung ganz locker auftrat. „Wir hatten täglich Übungen.“ Schon am Donnerstag waren Proben angesetzt. Am Einheitstag waren die Wettkandidaten von 10 bis 23 Uhr gefordert. Und trotzdem lief nicht alles wie angesagt. Zum Beispiel wurde Jarchow gesagt, dass seine Wettpatin Diane Keaton wegen einer Verletzung auf dem Sofa sitzen bleiben werde.

In der Sendung zeigte sich der Weltstar behende. Und ihr blieb es erspart, einen Frosch zu küssen. Nach der Wette gab die Schauspielerin lieber dem Wolbrechtshäuser einen kräftigen Schmatzer. Den Kuss vorher hatte er lieber abgelehnt. Erst wollte er „seine Arbeit“ tun, das sagte er ihr gleich auf Englisch.

„Dabei sein ist alles“, lautete das Motto von Detlev Jarchow und Wettpartnerin Angelika Möhle. Mit ihrer originellen Wette nahmen die Südniedersachsen den vierten Platz mit nach Hause. Das wurde nach der Show auch noch gefeiert: Im Hotel mit Freunden und Familie. „Ich fühle mich richtig gut“, sagte Jarchow gestern bei der Abfahrt aus Erfurt. Am heutigen Montag hat Jarchow noch einen Tag frei. „Das schlaucht ja auch“, gibt er zu. Aber es sei „positiver Stress“.

Von Ute Lawrenz

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