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Detonation am Weender Tor in Göttingen: Langwierige Untersuchungen

Zustand der Opfer unverändert kritisch Detonation am Weender Tor in Göttingen: Langwierige Untersuchungen

Den beiden Opfern der Gasdetonation vom Freitagmorgen vergangener Woche geht es unverändert schlecht. Die 54-jährige Ärztin der Uniklinik Göttingen, die an der Berliner Straße einen Blutspendedienst betreibt, schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

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Mittlerweile ist ein größerer Teil der Gasleitung freigelegt.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Unterdessen gehen die Arbeiten zur Untersuchung der schweren Verpuffung weiter. In den vergangenen Tagen wurde Dutzende Meter der Gasleitung freigelegt, die am Freitag geborsten war. Das solle ermöglichen, dass die Sachverständigen die Leitung in Augenschein nehmen können, sagt der technische Vorstand der Stadtwerke, Gerd Rappenecker. Unter keinen Umständen, erklärt Rappenecker weiter, würden die Stadtwerke irgendetwas an der Leitung verändern, bevor die mit der Ermittlung der Unglücksursache betraute Polizei Northeim die Leitung wieder freigebe.

Der Eindruck mancher Passanten an der Baustelle an der Berliner Straße, es werde an der Leitung gearbeitet, sei daher definitiv falsch. Die Arbeiten dienten „allein der Unterstützung der Gutachter“, erklärt Rappenecker weiter. Klar sei allerdings jetzt schon, dass die Leitung frei von Korrosion sei. Unter anderem muss noch genauer untersucht werden, über welche Wege sich das Gas von der Bruchstelle bis in das Gebäude des Blutspendedienstes ausbreiten konnte. Wie lange sich die Untersuchungen und Ermittlungen noch hinziehen, ist unklar. Die Northeimer Polizei habe bereits die ersten Zeugen angehört, erklärt Polizeisprecher Uwe Falkenhain. Die Ermittler seien weiterhin auf der Suche nach Ersthelfern und anderen Zeugen der Gasdetonation. Wer Angaben machen kann, sollte sich bei der Northeimer Polizei unter Telefon 0 55 51 / 7 00 50 melden.

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