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Deutsche Meisterschaft im Obedience auf Bührener Sportplatz

Dransfeld Deutsche Meisterschaft im Obedience auf Bührener Sportplatz

Hundebesitzer aus ganz Deutschland kamen am Wochenende in Bühren zusammen, um sich gemeinsam mit ihren Vierbeinern zu messen. Auf dem Sportplatz der Dransfelder Gemeinde wurde die Deutsche Meisterschaft im Obedience für Hovawart-Hunde ausgetragen. In drei Klassen wurde am Sonnabend um die Titel gekämpft.

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Obedience-Meisterschaft auf dem Bührener Sportplatz

Quelle: Heller

Bühren. Obedience ist eine relativ neue Hundesportart. Übersetzt heißt es nichts anderes als „Gehorsam“. Man nennt es auch „Die hohe Schule der Unterordnung“. 13 Teams trotzten den immer wieder aufkommenden Schauern und legten ihre Prüfungen ab. Um den Titel „Deutscher Meister“ kämpften drei Paarungen in der dritten und höchsten Klasse.

 
Bei Obedience geht es nicht nur um den Gehorsam, sondern auch um die Sozialverträglichkeit des Hundes. Zu bekannten Elementen, wie Sitz und Platz, kommt zum Beispiel noch das Apportieren von Metall, das Suchen von Gegenständen oder Positionswechsel auf Distanz. Eine weitere Besonderheit ist der Ringsteward, der dem Hundeführer Anweisungen gibt. Man erfährt also erst in der Prüfung, wie die Übungen zu absolvieren sind.

 

 
„Hovawart ist eine deutsche Gebrauchshunderasse und heißt übersetzt soviel wie Hofwächter“, erklärt Martina Liepner. Die 55-Jährige kommt aus Kiel und startet mit ihrer Hündin Aenya in der Klasse zwei. Hundesport im Bereich Obedience betreibt sie schon seit 2002 und belegte im vergangenen Jahr den zweiten Platz. „Obedience ist für Hunde aller Rassen, unabhängig von Größe und Alter geeignet“, sagt sie.

 
Die Meisterschaften werden jedes Jahr von einer der sechs Landesgruppen ausgetragen. Die Landesgruppe Oldenburg-Niedersachsen entschied sich in diesem Jahr für Bühren und den örtlichen Gebrauchshundesportverein als Ausrichter. „Der Platz ist perfekt geeignet und Bühren als Veranstaltungsort auch super gelegen“, findet Liepner. Sie hofft, dass sie mit Aenya im kommenden Jahr in Nordrhein-Westfalen sogar in der dritten Klasse starten kann.

 

Von Sebastian von Hacht

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