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Deutsches Rotes Kreuz sucht Erstspender

Blutspende Deutsches Rotes Kreuz sucht Erstspender

Die Urlaubszeit, die hohen Temperaturen und der Poststreik haben sich negativ auf das Spendenaufkommen von Blutkonserven in der Region Göttingen ausgewirkt. Das teilt der Kreisverband Göttingen-Northeim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit.

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Die Urlaubszeit, die hohen Temperaturen und der Poststreik haben sich negativ auf das Spendenaufkommen von Blutkonserven in der Region Göttingen ausgewirkt.

Quelle: Krankenhaus Weende

Göttingen. Blut sei in der Medizin durch nichts zu ersetzen. Es könne nur von Menschen für Menschen gespendet werden.

Dabei sei die Blutgruppe 0 Rhesus negativ besonders wichtig, da sie universell eingesetzt werden könne und so für die Erstversorgung von Menschen mit unbekannter Blutgruppe extrem wichtig sei, sagt Sigrid Wegner, stellvertretende Vorsitzende des DRK, Kreisverband Göttingen-Northeim.

Im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes NSTOB (zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen) sei das Spendenaufkommen in den vergangenen Tagen und Wochen teils bis zu 30 Prozent rückläufig gewesen, heißt es in einer Mitteilung.

So kamen zu einem Termin im Göttinger Hotel Freizeit In jüngst nur 20 Spender. Vielen Menschen sei es in den vergangenen Tagen schlichtweg zu heiß gewesen, solche Termine wahrzunehmen. „Eine Blutspende ist auch bei großer und anhaltender Hitze problemlos möglich, wenn man ein paar Regeln beachtet“, sagt Prof. Thomas Müller, ärztlicher Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienst NSTOB.

„Spendewillige sollen vor der Spende ausreichend trinken, beispielsweise Wasser, Fruchtsaftschorlen oder Kräutertee.“

Zusätzlich zu der Hitze sei die Urlaubszeit noch ein Problem, da viele regelmäßige Spender im Urlaub seien, sagt Wegner. Auch die kurze Haltbarkeit von Blutkonserven, die nur 35 bis 42 Tage gelagert werden könnten, sei zu beachten. So sei das Rote Kreuz derzeit primär auf der Suche nach Erstspendern. Der nächste Termin in Göttingen dafür ist Montag, 14. September, von 15.30 bis 19.30 Uhr in der Bonifatiusschule II, Am Geismartor 4.

Im Evangelischen Krankenhaus Weende gebe es keine Probleme mit der Versorgung von Blutkonserven, sagt Pressesprecher Stefan Rampfel. Alle angeforderten Blutgruppen könnten problemlos vom Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes aus Springe geliefert werden. Auch der Sollbestand im Blutdepot sei aktuell gesichert.

Im Universitätsklinikum Göttingen sei auch ein Rückgang der Spenden zu beobachten. Jedoch sei das jeden Sommer beziehungsweise zur Urlaubszeit so. Engpässe gebe es auch dort nicht, teilt Pressesprecherin Bettina Bulle mit.

Von Sebastian Wels

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