Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Diakonie stellt sich auf dem Göttinger Markt vor

Hilfe bei Sucht oder Stress Diakonie stellt sich auf dem Göttinger Markt vor

Hilfe im Alter, bei Krankheit, Sucht oder Stress: Ihre vielfältigen Angebote haben diakonische Einrichtungen aus Göttingen am Sonnabend vorgestellt. An Ständen auf dem Marktplatz präsentierten sie sich beim Tag der Diakonie mit Informationen und Aktionen.

Voriger Artikel
Neue Freizeiteinrichtung in Barterode auf dem Osterberg eröffnet
Nächster Artikel
Bürgertreff in Geismar: Infos über Flüchtlinge, Golfplatz und Bauen

Anja Schweitzer (links) informiert am Stand der Kirchenkreissozialarbeit Carina Urniezius und Pia über Mutter-Kind-Kuren.

Quelle: Heller

Göttingen. „Gehen lernt man durch Stolpern“, heißt es auf einer der Karten am Stand der Evangelischen Lebensberatungsstelle. Die Einrichtung berät Einzelne, Paare oder Familien, wenn Probleme auftreten. Bei der Kirchenkreissozialarbeit sind zwei Stoffhamster zu sehen: Einer befindet sich im Hamsterrad, der andere ruht sich im Liegestuhl aus. An dem Stand gebe es Informationen zu Kuren und Familienerholungen, erklärt Anja Schweitzer.

 
Eine Gerüchteküche hat die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention aufgebaut. In einem Topf liegen Kugeln, auf denen außen eine Frage steht. Wenn man die Kugel öffnet, findet man die Antwort im Innern. Die Fachstelle hilft nicht nur bei Problemen mit illegalen Drogen, sondern auch in den Bereichen Alkohol und Glücksspiel.

 

Foto: Heller

Zur Bildergalerie

 
Vertreten beim Tag der Diakonie ist auch das Migrationszentrum. Schwerpunkt an diesem Tag sei es, über die Situation der Flüchtlinge in der Region und über Hilfsmöglichkeiten zu informieren, erklärt Dana Gaef. Ein Spielparcours für Kinder befindet sich am Stand des Diakonischen Werkes Christophorus, zu dem nicht nur der Kindergarten „Die Arche“, sondern auch Einrichtungen der Behinderten- und Altenhilfe gehören.

 
Ihre Arbeit stellten auch die Demenzhilfe, die Diakoniestation, die Bahnhofsmission, die Neue Arbeit Brockensammlung, die Langzeitarbeitslosen Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, die Telefonseelsorge, die Genossenschaft Oikocredit und das Kindertagesstättenbüro des Kirchenkreises Göttingen vor. Beeindruckt von der Vielfalt der diakonischen Angebote zeigte sich eine Konfirmandengruppe, mit der Pastor Thorsten Rohloff aus Weende unterwegs war.

 
Die unterschiedlichen Einrichtungen präsentierten sich in diesem Jahr in einheitlich gestalteten Pavillons. Damit werde deutlich, dass alle der Diakonie zuzuordnen seien, sagt Andreas Overdick, im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Göttingen für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die Diakonie ist der Dienst der evangelischen Kirche am hilfsbedürftigen Nächsten. Im Kirchenkreis Göttingen ist die Diakonie nach eigenen Angaben Arbeitgeber für rund 2500 Menschen. Täglich nutzten  etwa 20 000 Menschen diakonische Angebote.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016