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Die 2. Lok – zum Wochenende etwas bunter

Tageblatt-Wochenendkolumne Die 2. Lok – zum Wochenende etwas bunter

„Die 2. Lok“. Journalistensprache. Bei uns im Tageblatt weiß jeder in der Redaktion, was damit gemeint ist. Die zweite Lokalseite im zweiten Buch. In der Regel Seite zehn. Alles klar? Heute lohnt sich der etwas genauere Blick ins GT, denn die „2. Lok“ kommt sonnabends anders daher.

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Chefredakteur und Geschäftsführer des Göttinger Tageblatts: Uwe Graells.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das „Bild der Woche“, die „Marktumfrage“, seit Anfang des Monats auch noch „Wätzolds Woche“ – es soll zum Wochenende etwas bunter werden.

Und dann liefern wir zum ersten Mal den Sonntag aus, ausgerechnet am Sonnabend. Fünftes Buch, acht Seiten erstklassiger Lesestoff zum Wochenende. Auf Facebook habe ich schon die ersten Kommentare erhalten. Es sei aber mutig, in ein Printprodukt zu investieren. Mag sein, aber es ist vor allem richtig.  Die Tageszeitung hat nun mal nur Zukunft, wenn sie relevante Themen setzt, informiert, unterhält und Hintergründe liefert, die im Netz, im TV oder im Radio nicht zu bekommen sind.

Noch was Neues: das sechste Buch. Familie, Kirche, Familienanzeigen –alles kompakt und zusammenhängend.

Wir basteln auch schon an weiteren Neuerungen und Rubriken. Und wie immer an dieser Stelle die Aufforderung an Sie, liebe Leserinnen und Leser: Falls Ihnen weitere Themen und Rubriken einfallen, melden Sie sich. Bitte. So planen wir am Jahresende den am meisten fotografierten Menschen aus Stadt und Landkreis zu küren. Ich verrate auch schon einmal einen Blick auf den derzeitigen Zwischenstand. Auf Platz eins: OB Rolf-Georg Köhler, dicht gefolgt von OB Köhler. Platz drei teilen sich Landrat Reuter und Anwalt Noack. Es ist gerade Halbzeit, da geht noch was.

Den Kultur-Oskar wird am Jahresende Christiane Möbus bekommen. Die Erschafferin des Sockels am Bahnhof hat der Kunst ein unfassbares Geschenk gemacht. Wohl selten wurde so lange und ausgiebig über Sinn und Unsinn diskutiert.

Unser „Kultur-Oskar“ hat übrigens nichts zu tun mit dem Glamour-Typen aus Hollywood. Er ist nicht aus Gold und hat bestenfalls Ähnlichkeit mit einem vierbeinigen Tier mit langen Ohren in Anlehnung an ein Märchen der Gebrüder Grimm.

Der „Sport-Award“ ist auch in Vorbereitung. Im Rennen sind Hansi Ehrlich für die kürzeste Fußballtrainerkarriere der Stadtgeschichte (ein paar Tage beim Bovender SV) und „Onkel Günther“. Der Edel-Fan von Absteiger Göttingen 05 hat doch tatsächlich beim Auswärtsspiel in Jeddeloh eine Bude gemacht. Mal kurz auf den Platz gerannt, den Ball am verdutzten Keeper vorbei eingenetzt – und schon findet „Onkel Günther“ bundesweite Beachtung.

Was könnten wir noch alles wählen? Den schönsten Politiker? Die freundlichsten Verwaltungsmitarbeiter? Die umstrittenste Baustelle? Den nettesten Hausarzt? Geben Sie uns ein paar Anregungen. Und bis dahin viel Spaß mit dem neuen GT-Sonnabend.

Von Uwe Graells

Sie erreichen den Autor per E-Mail: u.graells@goettinger-tageblatt.de

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Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016