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Die 21-Jährige Alena Koch ist Göttingens amtierendes Gänseliesel

Eine Eichsfelderin in Göttingen Die 21-Jährige Alena Koch ist Göttingens amtierendes Gänseliesel

„Sie sind doch unser Gänseliesel.“ Alena Koch hat diesen Satz in den vergangenen zwei Monaten oft gehört, und es es wird immer häufiger. „Das freut mich und ehrt mich natürlich“, sagt die blonde 21-Jährige und lacht.

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Göttinger Wahrzeichen: das amtierende Gänseliesel Alena Koch vor dem Göttinger Gänselieselbrunnen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Seit Ende September ist Koch Göttingens Aushängeschild. Bei der Wahl zum Gänseliesel im September ließ sie im Finale die sieben Mitbewerberinnen hinter sich.

Seitdem häufen sich die Termine, bei denen sie die Stadt bei offiziellen Anlässen repräsentiert. „Es macht mir immer Spaß, wenn ich irgendwo zu einem Termin komme“, erzählt das Gänseliesel. Kommunikativ sei sie, sagt Koch über sich selbst. „Ich kann gut auf Leute zugehen.“

Spontan habe sie sich entschieden, bei der Gänselieselwahl mitzumachen. „Danach habe ich viele positive Rückmeldungen von Freunden, Familie und Bekannten bekommen“, sagt Koch. Ihr größter Fan ist ihre Oma: „Die sammelt alle Zeitungsartikel über mich und schreibt auch noch was dazu.“ Die wenigen negativen Kommentare, vor allem in sozialen Netzwerken, habe sie sich zu Herzen genommen. „Aber nur kurz“, fügt sie lächelnd hinzu.

„Hoch über der Stadt“

Beruflich steht Koch weniger im Rampenlicht. Seit August arbeitet sie im Fachdienst Hochbau, Klimaschutz und Energie im Neuen Rathaus. Ihr duales Studium der Verwaltungs­wissenschaften bei der Stadt Göttingen hat sie vor wenigen Monaten abgeschlossen. Die Dinge, die man Beamten nachsagt, hat sie alle schon einmal gehört. Die wenigsten aber stimmten auch.

Inzwischen ist die Werxhäuserin nach Göttingen gezogen. „Hoch über der Stadt“, sagt sie. Bei ihren Streifzügen durch die neue Heimat lerne sie Göttingen, mit den „voll netten Seitenstraßen“ ganz neu kennen. Wenn es ihr Zeitplan zulässt, trifft sich Koch mit ihren Freunden. „Meist gehts ins Savoy oder ins Eins B. Neulich habe ich das Stilbruch kennengelernt. Ein super Club“, sagt Koch. Zur Zeit hört sie auch privat viel Electro.

Als Ausgleich zu Beruf und Gänseliesel-Terminen treibt sie Sport – Fitnessstudio, Tennis, joggen, schwimmen. Der einzige Nachteil am Gänselieselsein sei, dass „kaum noch Zeit für einen selber bleibt“. Zeit, einfach zu Hause zu faulenzen oder einen Film mit Til Schweiger schauen. „Ich bin großer Fan. Ich habe fast alle Filme mit ihm auf DVD.“

Und wenn sie abends von der Arbeit nach Hause kommt, so ganz lässt sie das Thema Gänseliesel nicht los: Ihre ausgestopfte Gans, die sie auf Terminen begleitet, wartet dort schon.

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