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Die Bombensuche geht weiter

Auch Skate-Park-Areal wird untersucht Die Bombensuche geht weiter

In „allernächster Zeit“ werden Experten auf dem Gelände der alten Göttinger Godehardhalle weiter nach Bomben-Blindgängern suchen. Auch das Areal für einen geplanten Skate-Park westlich der neuen Sparkassen-Arena wird dann laut Stadtverwaltung untersucht.

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Auf dem Gelände der alten Göttinger Godehardhalle wollen Experten weiter nach Bomben-Blindgängern gesuchen.

Quelle: Archiv

Göttingen. Die Suche nach Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unter der früheren Godehard-Sporthalle am Schützenplatz musste im vergangenen Sommer unterbrochen werden. Das Fundament der bereits abgerissenen Halle war zu massiv für die Geräte und Sonden des niedersächsischen Kampfmittelräumdienstes.

Die alte Sporthalle ist längst durch eine neue Schulsporthalle ersetzt worden. Am alten Hallenstandort will die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF) für 3,5 Millionen Euro ein Basketball-Zentrum mit Trainingshalle für die BG Göttingen bauen. Zuvor muss der Baugrund vorher von Experten nach Blindgängern abgesucht werden. Nur unter dieser Bedingung erteilt die Stadt bei Neubauprojekten im Bereich des Schützenplatzes eine Baugenehmigung.

Hintergrund: In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges war dieser Bereich immer wieder bombardiert worden. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrfach alte Bomben gefunden und entschärft. Im Juni 2010 explodierte dabei eine US-amerikanische Fliegerbombe. Dabei kamen drei Menschen ums Leben.

Inzwischen sei das Gelände der alten Godehardhalle komplett geräumt, bestätigte am Dienstag Detlef Johannson, Sprecher der Stadtverwaltung. Die Bombensuche werde in nächster Zeit fortgesetzt. Ebenfalls untersucht werde dann auch ein Freigelände zwischen dem Haupteingang der Sparkassen-Arena und der Leine. Dort will die GöSF auf einer etwa 950 Quadratmeter großen Fläche einen Skate-Park mit verschiedenen Bahnen und Rampen für unterschiedliche Roll-Geräte anlegen.

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