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Pläne für die Pfalz-Grona-Breite konkretisiert

Querungsmöglichkeiten und Entschleunigung Pläne für die Pfalz-Grona-Breite konkretisiert

Die Stadterneuerung in der göttinger Weststadt schreitet voran. Die Stadtverwaltung hat am Dienstag die konkretisierten Pläne zur Umgestaltung der Pfalz-Grona-Breite, einiger Anliegerstraßen und des musa-Außenbereichs vorgestellt.

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Auch die Musa soll von den Umbauarbeiten an der Pfalz-Grona-Breite profitieren.

Quelle: Hinzmann (Archiv)

Göttingen/Weststadt. Vor allem entlang der Pfalz-Grona-Breite stehen umfangreiche Arbeiten bevor: In der engen Straße plagen Raser die Anwohner, bei Gegenverkehr fehlen Ausweichmöglichkeiten und es mangelt dank der Parksituation an übersichtlichen Querungsmöglichkeiten. Ein Unfall im vergangenen Jahr war nach Ansicht vieler Besucher der Sitzung des Weststadt-Ausschusses am Dienstag die Folge dessen.

Beginn wahrscheinlich 2018

Nach mehreren Bürgerbeteiligungsverfahren konkretisieren sich nun die Pläne der Stadtverwaltung für die Bauarbeiten, die wohl 2018 beginnen: So sollen künstliche Engstellen die Straße dem Stadtplaner Hans-Dieter Ohlow zufolge für "Abkürzer unattraktiver machen", auch die umgebauten Bushaltestellen sollen künftig zur Verlangsamung des Verkehrs dienen.

Weitergehend könnten an mehreren Stellen die Bordsteinkanten Richtung Straße vorgezogen werden. Geparkte Fahrzeuge würden dann besonders für Kinder nicht mehr die Sicht auf den Verkehr blockieren - "deutlich übersichtlicher" sei das für querende Fußgänger, kündigte Ohlow an.

Allerdings verliere man so 30 der rund 150 Parkplätze. Angesichts der teilweise prekären Parksituation in einigen Seitenstraßen könnte das ein Problem sein. Dort forderten zahlreiche Anwohner regelmäßigere Kontrollen durch das Ordnungsamt.

Leineradweg besser beleuchtet

Auch der Außenbereich des Kulturzentrums musa profitiert von der Weststadterneuerung: Die gesamte Zufahrt, bisher eine Buckelpiste aus den 1930er Jahren, soll in eine ordentliche Straße samt eines Bürgersteigs verwandelt werden.

Außerdem sind nach Angaben von Ohlow neue Parkplätze für die musa geplant: Rund 60 sollen am nahegelegenen Feuerwehrhaus entstehen. Er hofft aber auch, dass künftig mehr musa-Besucher auf das Fahrrad umsteigen. Der Leineradweg werde deshalb voraussichtlich besser beleuchtet und soll eine seperate Trasse für Fußgänger bekommen.

Sämtliche Pläne sind noch nicht endgültig, wurden aber von den rund 30 Besuchern der Veranstaltung weitgehend positiv aufgenommen.

Von Christoph Höland

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