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„Die Sprache der Musik versteht jeder“

Workshop mit Göttinger Band Better Than „Die Sprache der Musik versteht jeder“

Musik als Mittel, um junge Menschen zu erreichen und zusammenzubringen - dieser Leitgedanke steckt hinter dem Musik-Workshop „Grenzen überwinden mit Pop/Rockmusik“. Der Verein Kreuzberg on Kultour hat den Workshop mit der Göttinger Nachwuchsband Better Than organisiert.

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Ricardo Rudolph (hinten links) und Jan Finkhäuser mit Teilnehmer Linus Shastri (vorne rechts)

Quelle: CH

Göttingen. Rund 20 Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahre musizierten gemeinsam von Freitag, 10. Juni, bis Sonntag, 12. Juni, von 10 bis 18 Uhr im Göttinger Haus der Kulturen. Die Band Better Than und fünf Musikdozenten begleiten sie dabei. Die Dozenten stammen aus der regionalen Musikszene, dem Technikbereich und dem Veranstaltungswesen und vermittelten den jungen Musikern in unterschiedlichen Unterrichtseinheiten ihr Wissen. „Wir verbinden Unterrichtseinheiten rund um das Thema Musik und vermitteln auch die praktische Anwendung davon. Wir musizieren gemeinsam und erarbeiten auch einen gemeinsamen Song“, erklärt Klaus Wißmann, Vorsitzender von Kreuzberg on Kultour und einer der Dozenten des Workshops. Auch junge Flüchtlinge aus Syrien, Marokko und Afghanistan nehmen an dem Projekt teil. „Viele von den Flüchtlingen sprechen nicht gut Deutsch, aber das ist nicht weiter schlimm, denn die Musik ist unsere gemeinsame Sprache. Diese Sprache versteht jeder“, meint Wißmann.

Den Mitglieder der fünfköpfigen Band Better Than, alle zwischen 14 und 18 Jahre, gefällt das Projekt sehr gut. „Es ist eine neue Erfahrung. Die Leute sind sehr engagiert. Wir tauschen uns sehr viel aus und haben viel Spaß miteinander“, bewertet Jonathan Koch, Schlagzeuger der Band, die Veranstaltung. Neben dem Erarbeiten eines Songs verschaffen die Dozenten den Teilnehmern unter anderem auch einen Einblick in die Medienarbeit und die Arbeit eines Tontechnikers. „Ich finde den Workshop ganz toll. Am meisten Spaß macht mir, selbst Musik zu machen und auch Musik von den anderen zu hören“, sagt Majid Ahmady aus Syrien. Das Miteinander sei das Wichtigste, sind sich Wißmann und Frauke Alves, Mutter von zwei Mitgliedern von Better Than, einig. „Der Workshop soll auch zeigen, dass es Spaß macht, kreativ zu sein, Ziele zu haben und auf etwas hinzuarbeiten. Die Jugendlichen kannten sich alle nicht. Aber sie haben sich geöffnet. Wenn man etwas zusammen erarbeitet, lernt man sich eben kennen“, sagt Alves.

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