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Swing im Wald

Heimatlose Tänzer Swing im Wald

Die Swinging-Six sind heimatlos. Jeden Montagabend traf sich die Göttinger Swing-Gemeinschaft in der Kantine des Jungen Theaters (JT). Weil der Pächter wechselt, wird dort eine feste Bestuhlung installiert, wodurch nicht mehr genügend Platz für den bewegungsintensiven Tanzstil bleibt.

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Heimatlose Swing-Tänzer tanzen auf den Schillerwiesen.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Im JT war es schön, da hatte man auch mal Laufkundschaft. So konnte man Leute dafür gewinnen“, erzählt Steffen Strauss, einer der Initiatoren der Swinging-Six. Mehr als 50 Leute seien regelmäßig dort gewesen. Diesen Montag waren zwölf Tänzer zum „Schiller-Hop“, wie sie es nennen, gekommen. Ab September wolle man den Tanzabend wieder in festen Räumlichkeiten anbieten. Man suche „zwei Räume, möglichst zentral“, sagt Mitbegründerin Hanna Ilse. Bis dahin treffen sie sich weiterhin in der Natur, jeden Montag um 20 Uhr am Pavillon auf den Schillerwiesen. „Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen“, versichert Strauss, ehe er im Wald dem Sonnenuntergang entgegen swingt.

Yannick Höppner

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